Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Wildes Land Deutschland": NAJU setzt auf Internet und reale Natur

06.08.2009
Neue Jugendkampagne der NABU-Jugend startet Ende August - DBU fördert mit rund 120.000 Euro

Nach den beiden Kampagnen "Die Entsiegler" und "Flussconnection" beschäftigt sich die Naturschutzjugend (NAJU) im Naturschutzbund Deutschland (NABU) ab Ende August in ihrer neuen Kampagne "Wildes Land Deutschland" (Wi.L.D.) mit dem Schutz und dem Erhalt von Kulturlandschaften, alten Alleen, Bäumen sowie Fledermäusen.

Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 21 Jahren sind dazu eingeladen, sich in regionalen Gruppen zusammenzuschließen und in einem Wettstreit gemeinsame Aktionen zum Naturschutz durchzuführen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt mit rund 120.000 Euro.

Dabei verbindet "Wildes Land Deutschland" Internet und Wirklichkeit: Während die komplette Organisation des Gruppenspiels im Internet erfolgt, wird im "realen" Leben aktiver Naturschutz betrieben. Die Internetseite dient als Kommunikationsplattform, mit der die Gruppen untereinander in Kontakt treten, aber auch ihre Ideen und Aktionen der Öffentlichkeit präsentieren können. Hierzu kann jede Gruppe auf der Webseite www.wild-will-dich.de ein eigenes Profil anlegen. Ein Jahr haben die Teilnehmer Zeit, Punkte zu sammeln und vom "Larvenstadium" zum "Wi.L.D.-Vollprofi" aufzusteigen. Los geht es in der Nacht vom 29. zum 30. August, der "European Bat Night" (europäische Fledermaus-Nacht).

Den Besuchern von www.wild-will-dich.de steht ferner aktuell ein neu angelegtes Naturschutz-Wiki zur Verfügung - ein Internetportal, dessen Inhalte von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern dessen Inhalte von den Projektteilnehmern selbst gestaltet werden können. Sämtliche umweltrelevanten Themen werden hier dargestellt. Weitere Informationen: www.naju.de, www.wild-will-dich.de und www.myspace.com/wildwilldich.

Franz-Georg Elpers | idw
Weitere Informationen:
http://www.dbu.de/123artikel29070_106.html
http://www.wild-will-dich.de
http://www.myspace.com/wildwilldich

Weitere Berichte zu: DBU Flussconnection Kommunikationsplattform NAJU Naturschutz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Dünenökosysteme modellieren
23.06.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Es wird zu bunt im Gillbach: Weitere nichtheimische Buntbarschpopulation in Deutschland nachgewiesen
22.06.2017 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie