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Neues Forschungsschiff „Clupea“ erstmals in der Nordsee

07.09.2012
Verbreitung der Garnelen und Jungfische wird untersucht

Die „Clupea“, das neuste und zugleich kleinste der drei deutschen Fischereiforschungsschiffe, führt derzeit ihre erste Forschungsreise in der Nordsee durch.


Die Clupea an der Pier von Bremerhaven
(Foto: Michael Welling, Thünen-Institut)

Im April 2012 in Dienst gestellt, ist die „Clupea“ vor allem für die flachen Küstengewässer der Ostsee konzipiert, kann aber auch in der Nordsee eingesetzt werden. Am 3. September ist sie zu ihrer ersten Nordsee-Reise aufgebrochen.

Ziel sind Untersuchungen der Garnelen- und Jungfisch-Bestände – ein seit 1974 bestehendes Programm, mit dem die Fischereiwissenschaftler des Thünen-Instituts die Verbreitung und Bestandsschwankungen der ins Auge gefassten Organismen erfassen.

Die Fischerei auf Garnelen, umgangssprachlich auch Krabben genannt, ist für die Küstenfischer der Nordsee ein wichtiger Erwerbszweig.

Auf der Homepage des Thünen-Instituts unter http://www.vti.bund.de informieren die Forscher in einem aktuellen und reich bebilderten Seetagebuch über den Verlauf der Reise.

Dr. Michael Welling | vTI
Weitere Informationen:
http://www.vti.bund.de

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