Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Naturgefahren, Klimawandel und Nachhaltigkeit - HFF forscht im Verbundprojekt PROGRESS

18.09.2009
Der "Potsdamer Forschungs- und Technologieverbund zu Naturgefahren, Klimawandel und Nachhaltigkeit" (PROGRESS) gehört zu den Siegern des Förderprogramms der Bundesregierung "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern".

Elf Millionen Euro stellt der Bund in den nächsten fünf Jahren für das interdisziplinäre Vorhaben zur Verfügung, an dem auch die Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" seit der Antragstellung beteiligt ist. Mit der Übergabe der Urkunden im Bundesministerium für Bildung und Forschung am 14. April 2009 wurde PROGRESS offiziell gestartet.

Mit PROGRESS wollen alle Beteiligten ein international bedeutsames Kompetenzzentrum für Forschung und Beratung zu Naturgefahren und Folgen des Klimawandels schaffen. Vor dem Hintergrund wachsender Georisiken und den Auswirkungen des globalen Klimawandels geht es dem Forschungsverbund darum, die Zusammenarbeit mit Industrie und Verwaltungseinrichtungen zu stärken, um mit neuen Technologien und Methoden Naturgefahren, wie Erdbeben oder Überschwemmungen, schneller erkennen und besser einschätzen zu können. Ziel ist es, den Verantwortlichen in den betroffenen Gebieten zu dabei helfen, rechtzeitig geeignete Vorkehrungen zu treffen.

Wissenschaftseinrichtungen aus der Region - wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, die Universität Potsdam, das Deutsche GeoForschungsZentrum, das Hasso-Plattner-Institut sowie das Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung Berlin-Erkner - sowie Partner aus Industrie und öffentlicher Verwaltung arbeiten gemeinsam im Projekt.

Der spezifische Beitrag der HFF zu PROGRESS besteht darin, populäre Kommunikationsstrategien zu entwickeln, die verschiedene Zielgruppen weltweit für das Thema Klimawandel sensibilisieren sollen. Prof. Klaus-Dieter Müller leitet die Forschungsgruppe, die bis 2013 verschiedene Konzepte und erste Pilotprojekte für eine erfolgreiche mediale Kommunikation komplexer Klimaphänomene erstellen wird - wobei nicht die Gefahren von Georisiken und Klimawandel im Vordergrund stehen sollen, sondern konkrete Lösungsansätze.

"Erstmalig begleiten Medienwissenschaftler von Beginn an exzellente naturwissenschaftliche Forschung. Das ist eine große Herausforderung, vor allem aber eine Chance für neue Dokumentationsformen, mehr Transparenz und öffentliche Wahrnehmung von Wissenschaft", betonte Prof. Dr. Müller.

Angela Brendel-Herrmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.geo.uni-potsdam.de/progress

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Den Trends der Umweltbranche auf der Spur
17.10.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

nachricht Etablierung eines Zuchtprogramms zum Schutz der letzten Saolas
17.10.2017 | Forschungsverbund Berlin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik