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NAOS - für ein besseres Verständnis der Wechselwirkung zwischen Meer und Klima

24.06.2011
Das Projekt NAOS [1] – Gewinner der ersten Auswahlrunde der Projektausschreibung Equipex (Exzellenzanlagen) des "Programms Zukunftsinvestitionen" – wird mit insgesamt 8 Millionen Euro gefördert.

Die wichtigsten Ziele des vom IFREMER [2] koordinierten Projekts NAOS (Novel Argo Ocean Observing System) sind eine stärkere Beteiligung Frankreichs und Europas am internationalen Argo-Netzwerk [3] und der Ausbau dieses Netzwerkes durch die Entwicklung der neuen Generation von Argo-Driftern.

NAOS ist das Ergebnis einer engen Partnerschaft zwischen dem IFREMER, der UPMC (Mitinhaber) [4], des CNRS [5], des PRES UEB (UBO / IUEM) [6], SHOM [7] und zweier privater Unternehmen: CLS für die Satellitenkommunikation und PME NKE für die Industrialisierung der neuen Argo-Drifter.

Das internationale Argo-Programm wurde im Jahr 2000 gestartet und vereint mehr als 30 Länder. Seine 3.000 Tiefendrifter (kleine autonome Roboter) messen kontinuierlich von der Oberfläche bis in eine Tiefe von 2000m die Temperatur und den Salzgehalt der Meere weltweit - ein Quantensprung in der Ozeanbeobachtung. Es ist das erste globale Netzwerk für in situ-Beobachtungen der Ozeane in Echtzeit und eine unverzichtbare Ergänzung zu Satellitenmessungen. Durch sie wird es möglich, den Einfluss der Meere auf das Klima und unseren Planeten beobachten, verstehen und auf längere Sicht vorhersagen zu können.

Der Erhalt des Argo-Netzwerkes in den kommenden Jahrzehnten gehört zu den größten wissenschaftlichen Herausforderungen. Deshalb ist das oberste Ziel des NAOS-Projektes eine stärkere französische und europäische Beteiligung am Projekt. Diese findet Ausdruck in der Bereitstellung von jährlich 10 bis 15 Driftern zwischen 2012 und 2019.

Ein besseres Verständnis der Rolle der Ozeane für das Weltklima bedarf auch neuer Möglichkeiten zur Beobachtung. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wird NAOS die nächste Generation von Argo- Driftern entwickeln und testen. Diese neuen Roboter werden intelligenter sein, können neue Sensoren (vor allem für biogeochemische Messungen) transportieren und in größere Tiefen tauchen. Sie werden auch technologisch optimiert, um die Zuverlässigkeit und Lebensdauer zu erhöhen und Energie und Kosten einzusparen.

Siebzig Argo-Drifter der neuen Generation werden in drei Pilotgebieten eingesetzt: Mittelmeer, Arktis und Nordatlantik.

[1] Weitere Informationen zum NAOS Projekt unter: http://www.naos-equipex.fr

[3] IFREMER - Französisches Forschungsinstitut zur Nutzung der Meere – http://wwz.ifremer.fr/institut/

[2] Weitere Informationen zum Argo-Netzwerk unter: http://www.insu.cnrs.fr/a3837,programmeinternational- argo.html

[4] UPMC - Universität Pierre und Marie Curie - http://www.upmc.fr

[5] CNRS - französisches Zentrum für wissenschaftliche Forschung - http://www.cnrs.fr

[6] PRES UEB - Zentrum für Bildung und Forschung der Europäischen Universität Bretagne - http://www.bretagne.ens-cachan.fr/version-francaise/partenariats/partenariats-institutionnels/le-presuniversite- europeenne-de-bretagne

[7] SHOM - Hydrographischer und Ozeanographischer Dienst der Marine - http://www.shom.fr

Kontakte:

- Fabrizio D Ortenzio - LOV/OOV - Tel: 0033 93 76 37 08 -
E-Mail: dortenzio@obs-vlfr.fr
- Pierre-Yves Le Traon - Ifremer– Tel: 0033 298 22 43 16 -
E-Mail: pierre.yves.le.traon@ifremer.fr
Quelle: Pressemitteilung des INSU – 10.06.2011 - http://www.insu.cnrs.fr/a3836,lancement-projet-equipexnaos- mieux-connaitre-relation-ocean-climat.html

Redakteurin: Myrina Meunier, myrina.meunier@diplomatie.gouv.fr

Myrina Meunier, | Wissenschaft-Frankreich
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-frankreich.de

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