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Heraeus FiberLight® verbessert Leistung und Kosten der Verschmutzungsüberwachung

14.11.2014

In der ganzen Welt wird das Problem der Verschmutzung immer besorgniserregender. In Gebieten mit starkem Bevölkerungs- und Industriewachstum werden Verschmutzungskontrolle und genaue Analyse zur Notwendigkeit. Das neu entwickelte Heraeus FiberLight® bietet zahlreiche Leistungs- und Kostenvorteile bei der Messung und Analyse von Verunreinigungen an Meeresküsten.

Beispiele für Verschmutzung sind überall auf der Welt leicht zu finden, doch in eingeschlossenen Küstenbereichen ist sie besonders stark. Verschmutzung verschlimmert schwere Umweltprobleme wie die Übertragung von Krankheiten, den Verlust von Nahrungsressourcen und die Verschlechterung der Habitate von Tieren. Über den Ursprung dieser Verschmutzung gibt es keinen Zweifel, daher muss eine vom Menschen geschaffene Lösung her.


Das neue FiberLight® von Heraeus bietet einzigartige Merkmale und Vorteile, die es dem Endnutzer erlauben, selbst Kosten- und Leistungsvorteile zu nutzen. (Copyright: Heraeus Noblelight GmbH)

Verbessertes Design und bessere Leistung für mehr Effizienz

Die Notwendigkeit der Verschmutzungskontrolle hat eine ganze Industrie beflügelt, die die Präzision der Messungen und die Geschwindkeit der Analysen verbessern, die Anwendungsbereiche erweitern und die Gerätekosten senken will. Eines dieser Unternehmen hat das FiberLight® von Heraeus bei der Entwicklung seiner Messinstrumente zur Verschmutzungsüberwachung verwendet.

Während viele Wettbewerber beim Industriestandard geblieben sind, bei dem eine Xenon-Lampe, eine komplizierte Optik und zwei monochromatische Sensoren eingesetzt werden, konnte dieses Unternehmen aus den Eigenschaften des FiberLight®, wie Rauscharmut, breitem Leistungsspektrum und einem einzigem Detektor, Nutzen ziehen.

Optische Konstruktion wurden vereinfacht und die Gesamtkosten damit gesenkt. Dieses Design hat sich in einem umkämpften Markt als erfolgreich erwiesen und bietet einzigartige Merkmale und Vorteile, die es dem Endnutzer erlauben, selbst Kosten- und Leistungsvorteile zu nutzen.

Neue Entwicklung verdoppelt die Leistung

Das FiberLight® von Heraeus wird in vielen kleinen tragbaren Spektrometern und mobilen Detektionsgeräten eingesetzt. Seine Langlebigkeit und Rauscharmut sowie seine Eigenschaft, sofort einzuschalten, ermöglichen zusätzliche Anwendungsfelder und leichte Integrierbarkeit in Erstausrüster-Systeme.

Es besteht aus einer durchsichtigen Deuterium- und Wolfram-Halogenlampe mit einem Wellenlängenbereich von 200 nm bis 1.100 nm (optional 185 nm bis 1.000 nm). Zusätzliche Merkmale sind eine Blende, Fokussierungslinsen und ein SMA905-Stecker, die zusammen mit der Lampe an deren Vorschaltgeräte- und Steuertafel angebracht sind, die nur eine externe 24 VDC Spannungsquelle benötigt, um einsatzbereit zu sein.

Als eine Neuentwicklung hat Heraeus auch eine Version des FiberLight® mit hoher Bestrahlungsstärke auf den Markt gebracht, das fast die doppelte Leistung der Standardversion vorweist, und das bei einer ähnlich geringen Standfläche, wodurch kürzere Analysezeiten erreicht werden können. Die FiberLight-Miniaturlichtquelle bietet Erstausrüstern zahlreiche Designmöglichkeiten und hilft, die Welt sauber zu halten .


Kontrollsysteme erfordern spezielle Messinstrumente

In Japan wurde auf der Grundlage des Wasserverschmutzungsschutzgesetzes von 1970 das Total Pollutant Load Control System (TPLCS) eingeführt. Dieses Kontrollsystem betraf die Bucht von Tokio, die Ise-Bucht and das Seto-Binnenmeer, weil industrielle Entwicklungen in deren Umgebung verschmutztes Wasser in diese Gewässer leiteten, was zu einem Problem wurde.

Für alle Abwässer, die in natürliche Gewässer fließen sollten, bestimmte das TPLCS zuerst die Schadstoffe und begrenzte dann den Gesamtgehalt an Stickstoff und Phosphor, der in einem Abwasserausfluss enthalten sein durfte. Unternehmen mit durchschnittlichen täglichen Abwasserausstößen von mehr als 50 m3 müssen die Schadstoffgehalte messen, und zwar entweder mit automatischen Analysegeräten (z. B. UV-Meter, TOC-Meter (gesamter organischer Kohlenstoff), TOD-Meter (gesamtorganischer Bedarf)) oder mit Kombinationsrüfern oder auch mit speziell angegebenen Messmethoden (manuelle Analyse).

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich, China und Australien, gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen und -systemen. Heraeus Noblelight wies 2013 einen Jahresumsatz von 138 Millionen € auf und beschäftigte weltweit 875 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler, -Systeme und Lösungen für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen mit einer mehr als 160-jährigen Tradition. Wir schaffen hochwertige Lösungen für unsere Kunden und stärken so nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit. Unsere Kompetenzfelder umfassen die Bereiche Edelmetalle, Materialien und Technologien, Sensoren, Biomaterialien und Medizinprodukte, Quarzglas sowie Speziallichtquellen. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte Heraeus einen Produktumsatz von 3.6 Mrd. € und einen Edelmetallhandelsumsatz von 13,5 Mrd. €. Mit weltweit rund 12.500 Mitarbeitern in mehr als 110 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.


Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte:

Heraeus Noblelight GmbH
Heraeusstraße 12-14, D-63450 Hanau
www.heraeus-noblelight.com


Produkt: Robert Krause
Tel.: +49 6181 35-5086
E-Mail: hng-analyticallamps@heraeus.com

Redaktion: Juliane Henze
Tel.: +49 6181 35-8539
E-Mail: juliane.henze@heraeus.com

Juliane Henze | Heraeus Noblelight GmbH

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