Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gemeinsam für „biologische Vielfalt für Entwicklung“ Aktionstage in 35 Ländern werben für den Wert der Natur

21.05.2010
Am kommenden Samstag, dem 22. Mai 2010, wird der Internationale Tag der biologischen Vielfalt begangen. In diesem Jahr, das die Vereinten Nationen zum „Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt“ ausgerufen haben, lautet das Motto „Biologische Vielfalt für Entwicklung“.

Bundesumwelt- und Bundesentwicklungsministerium haben deshalb gemeinsam weltweit zu Aktionstagen aufgerufen. Möglichst vielen Menschen soll die Vielfalt der Natur, ihre Bedeutung als Grundlage unserer Existenz und ihr oft unterschätzter wirtschaftlicher Wert nahegebracht werden.

Bundesumweltminister Norbert Röttgen: „Naturschutz ist kein Luxus, sondern überlebensnotwendig für eine schnell wachsende Menschheit. Natur liefert uns Nahrung, sauberes Wasser, Medikamente, Energie. Alle natürlichen Serviceleistungen zusammen sind eine große Lebensversicherung – und verbessern unsere Lebensqualität. Mit den Aktionstagen wollen wir die Menschen vor Ort erreichen, sie Natur erleben lassen und so ihr Verständnis für den Schutz der biologischen Vielfalt erhöhen.“

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel zum Auftakt der Aktionstage: „Biodiversität ist kein Nischenthema für Naturliebhaber. Unser Leben und unsere Erwerbsquellen hängen von ihr ab. Der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlage ist im ureigensten Interesse jedes Menschen. Wir brauchen die Vielfalt in der Landwirtschaft und artenreiche Meere für die Sicherung unserer Ernährung. Wir brauchen intakte Wälder für die Trinkwasserversorgung, saubere Luft und die Regulierung des Klimas. Die biologische Vielfalt ist die Schatzkammer der Medizin. Das Einkommen vieler Menschen entsteht aus der Nutzung biologischer Ressourcen. Vor allem für arme Menschen in Entwicklungsländern ist biologische Vielfalt überlebenswichtig.“

Initiativen aus 35 Ländern beteiligen an der globalen Aktion, um das öffentliche Verständnis von "Biologischer Vielfalt für Entwicklung" zu fördern: Anfang Mai fanden die ersten Aktionstage in Peru und auf den Philippinen statt. Mitte Juni endet die Aktion mit Aktivitäten in Deutschland und der Schweiz. Dazwischen liegen Exkursionen in die Welt der Vielfalt auf vier Kontinenten: Vom Andenhochland durch das Amazonastiefland, durch Mittel- und Hochgebirge, Trocken- und Sumpfgebiete bis in Küstenzonen, auf Vulkane, in Wälder, Höhlen und Schluchten machen Experten und Laien sich auf die Suche nach dem Wert der Natur.

Weitere Informationen zu den Aktionstagen sowie Ansprechpartner finden Sie im Internet unter www.biodiversity-day.info.

Dr. Christiane Schwarte | BMU-Pressereferat
Weitere Informationen:
http://www.bmu.de
http://www.biodiversity-day.info

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Von der Weser bis zur Nordsee: PLAWES erforscht Mikroplastik-Kontaminationen in Ökosystemen
20.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Der Monsun und die Treibhausgase
18.09.2017 | Forschungszentrum Jülich

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie