Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Es geht um das Wetter - Neue Wetterstation auf dem Turm des Deutschen Museums

05.08.2008
Die neuen Messinstrumente zur Messung von Luftdruck, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Windrichtung und -geschwindigkeit, Sonnescheindauer und -strahlung sowie Sichtweite führen die Wetterbeobachtungen im Deutschen Museum, die seit 80 Jahren durchgeführt werden, in eine neue Liga. Da sich die Instrumente teilweise über 70 m über dem Erdboden befinden, können aufschlussreiche Vergleiche mit Messwerten in Bodennähe gezogen werden.

Schon zu Bauzeiten des Deutschen Museums sollte der Museumsturm nach der Idee von Oskar von Miller "das Interesse weitester Kreise" an der Meteorologie fördern. Heute ist das Thema Wetter in aller Munde und dessen Vorhersage wichtiger Bestandteil für Privatleben und Wirtschaft.

Die neue Wetterstation auf dem Turm des Deutschen Museums liefert Daten für das Netz der rund 600 Wetterstationen von meteomedia in Deutschland und der Schweiz. Die geprüften Daten sind für jedermann auf der Internetseite des Deutschen Museums sichtbar (http://www.deutsches-museum.de/wetter), sowie in einem Informationsfenster gegenüber dem Museumsshop auf der Museumsinsel.

Jörg Kachelmann sagt: "Das Deutsche Museum hat die schönsten und größten Messgeräte der Welt, ein solches Barometer und einen solchen Windmesser hätte ich gerne zu Hause. Weil das wahrscheinlich schlecht geht, freue ich mich umso mehr, dass wir ins Deutsche Museum dürfen - mit zwei Wetterstationen, die zeigen, wie unterschiedlich das Münchner Wetter nicht nur in der Horizontalen, sondern auch in der Vertikalen ist. Zusätzlich hat mich gefreut, dass die Verantwortlichen beim Deutschen Museum freundliche und dynamische Anpacker sind - das passt zu unserem Selbstverständnis als mittelständischer Betrieb in Deutschland und ich hoffe, dass die Zusammenarbeit mit dem Museum noch enger wird."

... mehr zu:
»Temperatur »Wetterstation

Auch in den Ausstellungen des Deutschen Museums ist Wetter fast überall präsent: in der Physik findet man das erste Beobachtungsnetzwerk im 18. Jahrhundert oder Erklärungen zu Begriffen wie Druck und Temperatur, in der Starkstromtechnik zucken Blitze, in der Luftfahrt findet man Wetterballons, in der Raumfahrt Wettersatelliten, in der Energietechnik wird die Nutzung von Sonnen- und Windenergie erklärt, die Klimadiskussion wird in der Umweltabteilung aufgegriffen und in der Musikabteilung findet man Windharfen.

Informationen zu einem solchen "Themenpfad" findet man auch im Internetauftritt des Deutschen Museums.

Für die Vermittlung naturwissenschaftlich-technischer Inhalte im Museum sind begleitende Programme und Aktivitäten essentiell. Die erfolgreichen Programme für Kinder und Schüler im Deutschen Museum werden daher um das Thema Wetter ergänzt. Eine enge Verknüpfung der Wetterstation mit den verschiedenen Ausstellungen und Programmen für junge Leute wird mit Sicherheit nicht nur kleine Forscher und Entdecker begeistern.

Das aktuelle Wetter auf der Museumsinsel:
http://www.deutsches-museum.de/wetter/
Themenpfad Wetter:
http://www.deutsches- museum.de/ausstellungen/museumsinsel/museumsturm/wetter/wetter-immuseum/

Bernhard Weidemann | idw
Weitere Informationen:
http://www.deutsches-museum.de/
http://www.deutsches-museum.de/wetter/
http://www.deutsches-museum.de/ausstellungen/museumsinsel/museumsturm/wetter/wetter-immuseum/

Weitere Berichte zu: Temperatur Wetterstation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Frühwarnsignale für Seen halten nicht, was sie versprechen
05.12.2016 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

nachricht Besserer Schutz vor invasiven Arten
15.11.2016 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weiterbildung zu statistischen Methoden in der Versuchsplanung und -auswertung

06.12.2016 | Seminare Workshops

Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen

06.12.2016 | Förderungen Preise

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften