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Frankreich setzt sich für eine Reform der internationalen umweltpolitischen Steuerung ein

21.09.2011
Alain Juppé und Nathalie Kosciusko-Morizet haben den Willen Frankreichs bekräftigt, bei der nächsten Konferenz der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung im Juni 2012 (Rio+20) die Gründung einer internationalen Umweltorganisation zu unterstützen.

Im Januar 2012 werden alle französischen Akteure zu einer Konferenz in Paris zusammenkommen, um die diesbezüglichen Fragen zu diskutieren. Dank der zu diesem Thema eingerichteten Internetseite können sie sich schon jetzt auf dieses internationale Ereignis vorbereiten.

Rio+20: Frankreich unterstützt die Gründung einer internationalen Umweltorganisation

Nathalie Kosciusko-Morizet hatte am 8. September 2011 den Vorsitz beim Treffen des Vorbereitungskomitees Rio+20. Dieser aus Experten und Vertretern der Zivilgesellschaft des nationalen Ausschusses für nachhaltige Entwicklung und das Umweltschutzgesetz (CNDDGE) zusammengesetzte Beratungsausschuss trägt zur Ausarbeitung der Vorschläge Frankreichs mit Blick auf die Konferenz der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung vom 4. bis 6. Juni 2012 in Brasilien bei.

Für eine ehrgeizige Reform der internationalen umweltpolitischen Steuerung

In diesem Rahmen hat die Ministerin den Willen Frankreichs und Europas bekräftigt, für die Gründung einer internationalen Umweltorganisation einzutreten. Für Nathalie Kosciusko-Morizet „bietet Rio+20 die einzigartige Chance, eine einfache, effiziente, pragmatische und zugleich ehrgeizige Reform der internationalen umweltpolitischen Steuerung zu erreichen. Es ist an der Zeit, 2012 die Lehren aus den Mängeln des derzeitigen Systems zu ziehen. Das gelingt nur, wenn wir auf internationaler Ebene in Sachen Umwelt mit einer starken Stimme sprechen, die der Garant für die anerkannte Expertise innerhalb der Vereinten Nationen ist.“

Vertreter der Zivilgesellschaft einbinden

Diese Reform der internationalen umweltpolitischen Steuerung kann nicht ohne eine stärkere Einbindung der Vertreter der Zivilgesellschaft geschehen. Zu diesem Thema findet in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten im Januar 2012 eine Konferenz „für eine demokratische Steuerung auf globaler Ebene“ in Paris statt, um die Bedürfnisse und Erwartungen der Wirtschaftsakteure, der Gebietskörperschaften, der NGO usw. besser zu berücksichtigen.

Alain Juppé unterstützt dieses Vorgehen. Erst vor Kurzem hat er daran erinnert, dass „die Ziele der nachhaltigen Entwicklung und der Bekämpfung des Klimawandels nicht in Vergessenheit geraten dürfen, denn diese sind von herausragender Bedeutung für die Zukunft unseres Planeten. Frankreich wird in dieser Sache weiterhin in vorderster Reihe kämpfen, sei es in Durban bei der nächsten Klimakonferenz oder durch die Unterstützung des Vorhabens einer internationalen Umweltorganisation bei der Konferenz Rio+20. Es wäre ein schwerwiegender Fehler zu denken, dass die so notwendige nachhaltige Entwicklung aufgrund der Finanzkrise in den Hintergrund geraten ist.

Internetseite über die nächste Konferenz

Alle Beiträge der Beteiligten sowie weitere Informationen über die Vorbereitung der Konferenz Rio+20 finden Sie unter:

http://www.conference-rio2012.gouv.fr

Die nächste Konferenz der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung findet 2012 in Rio de Janeiro statt. Dieses wichtige internationale Treffen wird Anlass geben, das Engagement der Bevölkerung und der Politik, das durch den „Gipfel für die Erde“ 1992 geweckt wurde, neu zu beleben. Die Konferenz wird sich zwei Schwerpunktthemen widmen:
- der grünen Wirtschaft im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung und der Armutsbekämpfung und

- dem institutionellen Rahmen der nachhaltigen Entwicklung.

Quelle : Kommuniqué des Ministeriums für Ökologie, nachhaltige Entwicklung, Verkehr und Wohnungswesen

Marie de Chalup | idw
Weitere Informationen:
http://www.conference-rio2012.gouv.fr

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