Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Deutsche Wildtier Stiftung rät zu einem 3-Sterne-Menü bei der Vogelfütterung

07.10.2008
Die Deutsche Wildtier Stiftung rät allen Vogelfreunden: Warten Sie nicht bis zum Winter - decken Sie jetzt bereits den Tisch für alle daheimgebliebenen Vögel.

Denn gastronomische Neueröffnungen müssen sich auch unter Vögeln erst herumsprechen! Das dauert manchmal gut vier Wochen. Dr. Dieter Martin von der Deutschen Wildtier Stiftung weiß aus Erfahrung: "Erst nach einiger Zeit kommen Meise und Co vorbeigeflogen, denn Vögel sind Gewohnheitstiere und sie schätzen feste Öffnungszeiten."

Vögel futtern nicht alle dasselbe. Der Biologe Dr. Dieter Martin empfiehlt, nicht nur Körnerfresser bei der Vogelfütterung zu bedienen, sondern auch Weichfressern etwas anzubieten. Am besten stellen Sie das Vogelfutter selbst zusammen (Zutatenliste siehe unten) oder achten beim Kauf von fertigen Futtermischungen darauf, dass keine Ambrosia-Samen enthalten sind. Denn diese Pflanze ist in Deutschland ursprünglich nicht heimisch und kann bei Menschen schwere Allergien auslösen.

Dr. Dieter Martin von der Deutschen Wildtier Stiftung: "Gegen eine ganzjährige Vogelfütterung ist nichts einzuwenden, solange Sie artgerecht füttern!" Gerade Spatzen sind auf menschliche Futterhilfe angewiesen. Bei der Futtersuche sollten die kleinen Gäste auch jetzt im Herbst keine leeren Tische vorfinden.

"Altes Brot und salzige Essensreste gehören definitiv nicht ins Vogelmenü", warnt Dr. Martin. "Brot quillt im Vogelmagen auf und kann zu schmerzhaften Magenverstimmungen führen, exotische Gewürze und Salz können schon in kleinen Mengen zum Tod führen." Zur perfekten Vogel-Mahlzeit gehört im Winter kein Wasser! "Denn es kann passieren, dass die Vögel darin baden und dann erfrieren, weil die Federn bei eisigen Temperaturen nicht schnell genug wieder trocken sind."

Die perfekte Körnerbude und ihre Gästeliste:

Körnerfresser wie Finken, Spatzen und der Zeisig lieben Sonnenblumenkerne und Hanf, kleingehackte Haselnüsse, Walnüsse und Bucheckern, die Fruchtstände von Hirse, Mohn, Lein, Disteln und Kletten, Vergissmeinnicht, Beifuß, Knöterich und Gräser.

Weichfresser wie Amsel, Singdrossel und Rotkehlchen bevorzugen
getrocknete Beeren von Holunder, Eberesche, Hagebutten, Liguster, Weißdorn, Pfaffenhütchen sowie Äpfel und Birnen.
Deutsche Wildtier Stiftung:
Eva Goris, Pressesprecherin,
Billbrookdeich 216, 22113 Hamburg,
Telefon: 040 73339-1874, Fax: 040 7330278,
E.Goris@DeWiSt.de

Birgit Radow | idw
Weitere Informationen:
http://www.DeutscheWildtierStiftung.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Den Trends der Umweltbranche auf der Spur
17.10.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

nachricht Etablierung eines Zuchtprogramms zum Schutz der letzten Saolas
17.10.2017 | Forschungsverbund Berlin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik