Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Marketingmaßnahmen in den Umwelttechnologien

09.11.2007
Neue Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Initiative "Werbung für den Innovationsstandort Deutschland"

Deutschland hat in Europa und im weltweiten Vergleich eine herausragende Position in Wissenschaft, Forschung und Entwicklung. "Made in Germany" bürgt international für Qualität.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss Deutschland noch stärker zu einem Knotenpunkt in der weltweiten Wissensproduktion und deren Umsetzung werden. Gezielte Marketingaktivitäten sollen deshalb die Stärken des Forschungs- und Entwicklungsstandortes Deutschland international vermarkten. Als wichtiges Zukunftsfeld der Hightech-Strategie der Bundesregierung wurden die Umwelttechnologien für eine der ersten themenbezogenen Marketingmaßnahmen (Stichtag für Anträge: 15.01.2008) ausgewählt.

Neunzig Prozent des weltweiten Wissens entstehen außerhalb Deutschlands. Für Innovationen und hochwertige Arbeitsplätze in Deutschland ist es erforderlich, dieses weltweit vorhandene Wissen besser für den Standort Deutschland verfügbar zu machen. Deshalb sieht die Bundesregierung unter der Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in einer verstärkten Internationalisierung des Forschungs- und Entwicklungsstandorts Deutschland ein wichtiges Ziel.

Gezielte Marketingaktivitäten sollen Standort Deutschland stärken

Durch Marketingaktivitäten gemeinsam mit Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, FuE-Netzen und forschungsintensiven Unternehmen sollen die Stärken des Standortes Deutschland im Bereich Forschung und Entwicklung international vermarktet werden. Dabei kommt den in der Hightech-Strategie der Bundesregierung definierten Technologiesektoren eine besondere Bedeutung zu.

Mit den Marketingaktivitäten werden folgende strategische, langfristige Ziele verfolgt: Steigerung des Bekanntheitsgrads des FuE Standorts Deutschland sowie der Erfolge deutscher Forschungseinrichtungen bei der Auftragsforschung auf internationalen Märkten und die Akquisition von Direktinvestitionen nach Deutschland.

Umwelttechnologien - ein Zukunftsfeld der Hightech-Strategie

Für eine der ersten themenbezogenen Marketingmaßnahmen wurden die Umwelttechnologien ausgewählt. Mit dieser Bekanntmachung verfolgt das BMBF folgende Ziele: Initiierung von Kooperationen zwischen deutschen und ausländischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen, Gewinnung internationaler Experten für die deutsche Forschung in den Umwelttechnologien sowie die Markterschließung im Sinne von Technologieanpassung und -transfer.

Marketingmaßnahme Umwelttechnologien - Chance für thematische Netzwerke

Ziel der Bekanntmachung ist es, zielgruppen- und themenspezifische Marketingmaßnahmen zu fördern, die in eine Gesamtkonzeption eines thematischen Netzwerks aus dem Bereich der Umwelttechnologien eingegliedert sind. Der Zusammenarbeit der verschiedenen Partner im FuE-Bereich, den jeweiligen besonderen wissenschaftlichen Fähigkeiten und der Wirtschaftskooperation kommt besondere Bedeutung zu.

Im Rahmen der Marketingmaßnahmen sollen besondere Aspekte des Umweltschutzes und Umweltentlastung sowie der Nachhaltigkeit vertieft und möglichst von der Grundlagenforschung bis hin zur wirtschaftlichen Umsetzung behandelt werden.

Dauer und Umfang der Maßnahme

Für einen Zeitraum von 18 Monaten können im Rahmen der Förderbekanntmachung nicht rückzahlbare Zuschüsse bis maximal 100.000 EUR je Vorhaben gewährt werden. Die Bekanntmachung läuft bis zum 15.01.2008, die Durchführung der Marketingaktivitäten soll voraussichtlich im Zeitraum von April 2008 bis September 2009 erfolgen.

Weitere Informationen

Mit der Abwicklung dieser Fördermaßnahme hat das BMBF den
Projektträger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Internationales Büro des BMBF und den Projektträger Umweltforschung und -technik beauftragt.
Heinrich-Konen- Straße 1
D-53227 Bonn
Internet:
http://www.internationales-buero.de
http://www.pt-uf.pt-dlr.de
Ansprechpartner/innen sind:
Dr. Marion Mienert
Tel.: 0228 3821-479, Fax: 0228 3821-444
E-Mail: marion.mienert@dlr.de
und
Dr. Peter Sliwka
Tel.: 0228 3821-573, Fax: 0228 3821-540
E-Mail: peter.sliwka@dlr.de

Dr. Hans-Peter Niller | idw
Weitere Informationen:
http://www.internationales-buero.de/de/2868.php
http://www.bmbf.de/foerderungen/11805.php

Weitere Berichte zu: Marketingmaßnahmen Umwelttechnologien

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Frühwarnsignale für Seen halten nicht, was sie versprechen
05.12.2016 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

nachricht Besserer Schutz vor invasiven Arten
15.11.2016 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie