Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit der richtigen Fahrweise können bis zu 25 Prozent Kraftstoff gespart werden

23.04.2002


"Jede einzelne Autofahrerin, jeder einzelne Autofahrer kann durch einen bewussteren Umgang mit der Technik sehr viel zum Umweltschutz und zur Kostenersparnis beitragen." Dies sagte der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Kurt Bodewig in Berlin anlässlich des Starts der Aktion "Eco Driving" des Automobilherstellers Ford. Mit der richtigen Fahrweise könnten bis zu 25 Prozent Kraftstoff gespart werden, ohne dass man dabei auf zügiges Fortkommen, auf Komfort oder Fahrspaß verzichten müsse. Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 12.000 Kilometer im Jahr könnten durch bewusstes Fahren beinahe 250 Euro gespart werden.

Gleichzeitig sei eine verantwortungsvolle Fahrweise ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz, betonte der Minister. Seit 1999 sei der Benzinverbrauch um rund zwölf Prozent gesunken. Damit sei auch eine Verminderung des CO2-Ausstoßes verbunden, der im Zeitraum von 1990 bis 1999 noch stetig um etwa 15 Prozent gestiegen war.

"Aktionen zum spritsparenden Fahren brauchen eine möglichst breite Basis. Je mehr Menschen wir damit erreichen, desto besser. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände werden für eine große Verbreitung sorgen", sagte Bodewig. Außerdem führe man mit dem Verband der Automobilindustrie Gespräche. Der Verband habe bereits sein Interesse an Spritspar-Aktionen bekundet. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen hatte bereits im vergangenen Monat eine Aktion zur Förderung bewussten Fahrens mit dem ADAC und der Deutschen Post gestartet.

Gleichzeitig unterstütze die Bundesregierung die Industrie, wenn es um die Erforschung neuer Antriebstechniken geht, hob der Minister hervor. Die Verkehrswirtschaftliche Energiestrategie (VES) sei ein Beispiel dafür. Damit sei es gelungen, die Verständigung der Industrie auf einen alternativen Kraftstoff der Zukunft zu moderieren. Im letzten Sommer hätten sich Automobil- und Energieunternehmen darauf geeinigt, dass Wasserstoff der Kraftstoff mit dem größten Zukunftspotenzial ist. So plane die Bundesregierung gemeinsam mit der Industrie zur Zeit das Clean-Energy-Partnership-Project (CEP). Damit werde die Wasserstoffantriebs- und -tankstellentechnologie unter Alltagsbedingungen getestet und weiterentwickelt.

Die Firma Ford bietet die Eco-Driving Trainings seit August 2000 an. Im Rahmen der aktuellen Aktion werden 1.000 Gutscheine für ein kostenloses Training verlost. Im Mittelpunkt des Trainings stehen die Themen: Fahren bei niedrigen Drehzahlen, Bewegungsenergie optimal nutzen und vorausschauendes Fahren. Die Trainings finden im Realverkehr statt.

Bürgerservice | BMVBW Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.eco-driving.de
http://www.bmvbw.de/Klimaschutz-.592.htm

Weitere Berichte zu: Fahrweise Kraftstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Erste "Rote Liste" gefährdeter Lebensräume in Europa
16.01.2017 | Universität Wien

nachricht Kann das "Greening" grüner werden?
11.01.2017 | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der erste Blick auf ein einzelnes Protein

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Das menschliche Hirn wächst länger und funktionsspezifischer als gedacht

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zur Sicherheit: Rettungsautos unterbrechen Radio

18.01.2017 | Verkehr Logistik