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Umweltminister sehen in Atomenergie kein Mittel gegen den Klimawandel

01.10.2007
Vertreter aus mehreren europäischen Ländern verabschieden in Wien gemeinsame Erklärung

Klimawandel, Energieeffizienz, die Rolle der Kernenergie sowie Alternativen zu dieser Energieform waren Schwerpunkte einer Konferenz der Umweltminister aus Österreich, Deutschland, Irland, Italien, Lettland und Norwegen.

Mit ihrem zweitägigen Treffen in Wien, das heute zu Ende ging, setzten sie ihren im März 2007 in Dublin begonnen Dialog über die Sicherheit von Nuklearanlagen, den Energiemix der Zukunft und die Bedeutung von Energiesparen und Energieeffizienz fort. Deutschland wurde auf der Konferenz vom Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Matthias Machnig, vertreten.

Angesichts der grenzüberschreitenden Risiken der Kernenergie, z. B. Unfall- und Prolifira-tionsrisiken sowie die Abfallproblematik, forderten die Teilnehmer mehr Transparenz und eine verbesserte Einbindung und Beteiligung auch der Nachbarstaaten von Ländern, die sich für die Kernenergieoption entschieden haben.

Bei dem Treffen wurden die grundsätzlichen Risiken, die mit dem Betrieb von Atomkraftwerken verbunden sind, hervorgehoben. In einer gemeinsamen Erklärung der Minister zum Abschluss des Treffens bekräftigten sie ihre Sicht, dass Kernenergie und eine nachhaltige Entwicklung nicht miteinander vereinbar sind. Sie sind zudem überzeugt davon, dass Atomenergie kein gangbarer Weg ist, den Klimawandel zu bekämpfen.

Staatssekretär Machnig: „Mit dem informellen Ministertreffen wurde eine wichtige Plattform zu Erörterung gemeinsamer Anstrengungen gegen den Klimawandel etabliert.“

Hinweis: Der Wortlaut des in Wien gemeinsam verabschiedeten „Ministerial Statement“ kann im Internet (www.bmu.de) abgerufen werden.

Michael Schroeren | BMU-Pressereferat
Weitere Informationen:
http://www.bmu.de

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