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Kein Land für Wind

24.08.2007
Wissenschaftler der TU Berlin untersuchen das Verfahren bei der Vergabe von Nutzflächen zur Windstromproduktion

Der Gesetzgeber hat ein - auch international beachtetes - Programm zur Förderung erneuerbarer Energien aufgelegt und in einem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) verankert. Durch die Abnahme- und Einspeisevergütungsgarantie setzt er Anreize zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien.

Doch daraus erwachsen neue Konflikte der Landnutzung, insbesondere bei der Windenergie, dem derzeit bedeutendsten Träger der erneuerbaren Energien. Das Land für die Gewinnung von Windenergie wird knapper, es wird über das Ersetzen bestehender Windenergieanlagen durch innovative leistungsfähigere Anlagen diskutiert: ein Nachhaltigkeitsproblem.

Mit einem neuen Projekt wollen Wissenschaftler der Technischen Universität Berlin, Fachgebiet Vergleichende Landschaftsökonomie von Prof. Dr. Volkmar Hartje, in Zusammenarbeit mit dem Helmholtzzentrum für Umweltforschung einen Beitrag zur Beurteilung des Verfahrens bei der Vergabe von Nutzflächen zur Windstromproduktion leisten.

Das Projekt "Nachhaltige Landnutzung im Spannungsfeld umweltpolitisch konfligierender Zielsetzungen am Beispiel der Windenergiegewinnung" wird vom Bundesforschungsministerium gefördert. Projektleiter ist Dr. Jürgen Meyerhoff.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Volkmar Hartje, Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung der TU Berlin, Fachgebiet Landschaftsökonomie, Straße des 17. Juni 145, 10623 Berlin, Tel.: 030/314 243537, E-Mail: hartje@imup.tu-berlin.de oder Dr. Jürgen Meyerhoff, Tel.: 030/314 73322, meyerhoff@imup.tu-berlin.de

Dr. Kristina R. Zerges | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de/
http://www.landschaftsoekonomie.tu-berlin.de

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