Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

NASA sagt extrem heiße Sommer für US-Ostküste voraus

11.05.2007
Durchschnittliche Temperatursteigerung von 5,5 Grad Celsius

Die Bewohner der östlichen US-Bundesstaaten können sich auf extrem heiße Sommer in den kommenden 80 Jahren gefasst machen. Dies geht aus einer Studie des NASA Goddard Institute for Space Studies hervor. Demnach werden die Temperaturen in der Region um durchschnittlich 5,5 Grad Celsius steigen.

"Besonders schlimm wird es in jenen Sommermonaten werden, in denen auch die Niederschläge unter dem langjährigen Durchschnitt liegen", meint Studienautor Barry Lynn, der auch an der Columbia University tätig ist. Derzeit liege die durchschnittliche Maximal-Sommertemperatur zwischen 27 und 30 Grad. Die von Lynn errechneten Maximal-Werte liegen zwischen 32 und 36 Grad. In extrem trockenen Jahren könnte es in den Städten Atlanta, Chicago oder Washington sogar zu Temperaturspitzen zwischen 37,8 und 43 Grad kommen.

Im NASA-Modell wurden die drei vergangenen Dekaden mit Temperaturschwankungen und Niederschlagsmengen genau untersucht. Daraus leiteten die Forscher auch den Zusammenhang zwischen Niederschlagsmenge und Temperaturentwicklung ab. Zudem wurden für das Klimamodell auch noch atmosphärische und ozeanische Bedingungen sowie die Einbringungen von klimarelevanten Gasen mitberechnet. Das Ergebnis war ein Wettervorhersagemodell für die Region, das sich auch deutlich von jenen für den gesamten Planeten unterscheidet.

Die Studienautoren haben errechnet, dass bei einer Steigerung der CO2-Emissionen von nur zwei Prozent die Oberflächen-Wassertemperaturen extrem steigen. Diese Berechnungen waren zu neu, als dass sie im jüngsten IPCC-Bericht (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070406015 ) erwähnt wurden. Neu war am Klimamodell auch, dass Forscher einen direkten Zusammenhang zwischen den Ozeantemperaturen im Pazifik und den Lufttemperaturen an der Ostküste der USA feststellen konnten.

Wolfgang Weitlaner | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.giss.nasa.gov

Weitere Berichte zu: Klimamodell Niederschlagsmenge

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Frühwarnsignale für Seen halten nicht, was sie versprechen
05.12.2016 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

nachricht Besserer Schutz vor invasiven Arten
15.11.2016 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie