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Innovatives Brennstoffzellen-Fahrzeug für Ministeriums-Fuhrpark

20.04.2007
Zum Auftakt der heutigen internationalen Energieeffizienzkonferenz in Berlin hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ein Brennstoffzellen-Fahrzeug von DaimlerChrysler in den Fuhrpark seines Ministeriums übernommen. Übergeben wurde der Wagen von Dr. Christian Mohrdieck, Leiter der Brennstoffzellen-Antriebsentwicklung des Unternehmens.

Tiefensee bei der Übergabe und zum Auftakt der Konferenz: "Die Brennstoffzellentechnologie und der Wasserstoff sind zukunftsträchtige Alternativen im Energiebereich. Die Forschung und Entwicklung dieser innovativen Technologien werden wir weiter voranbringen. Das gilt vor allem für die Erprobung im Alltag. Das Brennstoffzellenauto wird zunächst für ein Jahr im Fuhrpark des Ministeriums unter realistischen Bedingungen eingesetzt. Deutschland ist bei der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie weltweit führend. Diese Position gilt es zu behaupten und auszubauen."

"Wir freuen uns sehr über das Engagement der Bundesregierung für die Brennstoffzellentechnologie", erklärt der Umweltbeauftragte und Leiter der Konzernforschung von DaimlerChrysler, Prof. Dr. Herbert Kohler. "Denn nur mit einer gemeinsamen Initiative von Politik, Automobilherstellern, Mineralölproduzenten und Energieversorgern können wir den Weg hin zu einer nachhaltigen Mobilität sichern."

Die Bundesregierung hat 2006 ein "Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff und Brennstoffzellen-Technologie" aufgelegt und stellt dafür Fördermittel von 500 Millionen Euro für die kommenden zehn Jahre bereit. Mit den Mitteln der Industrie wird daraus ein Langfristprogramm mit einem Gesamtvolumen von einer Milliarde Euro.

Ziel ist es, die anwendungsorientierten Forschungs- und insbesondere Entwicklungsaktivitäten im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzelle erheblich zu verstärken. Der Betrieb des Brennstoffzellen-Fahrzeugs erfolgt in Berlin im Rahmen der Clean Energy Partnership (CEP). Die CEP ist ein internationaler Zusammenschluss verschiedener Unternehmen mit dem Ziel, den Energieträger Wasserstoff nicht nur technologisch zu erschließen, sondern ihn auf seine Alltagstauglichkeit und Systemfähigkeit hin zu erproben. Die zweite Projektphase - die im kommenden Jahr beginnen soll - ist bereits in Vorbereitung.

In Kürze wird der Fuhrpark des Ministeriums außerdem durch ein BMW Wasserstofffahrzeug mit Verbrennungsmotor der Firma BMW aufgestockt.

| BMVBS
Weitere Informationen:
http://www.bmvbs.de/-,2618/EU-Ratspraesidentschaft.htm

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