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Neuartige Recyclingverfahren für Alkalibatterien

12.09.2006
Es wurde ein neuartiger Prozess für das Recycling von Alkalibatterien entwickelt, der keine Abfälle verursacht und damit überaus umweltfreundlich ist.

Die Europäische Richtlinie für Batterien schreibt das Recycling aller Batterien und Akkus vor. Achtzig Prozent der wiederaufladbaren Batterien bestehen aus Alkali. Deshalb entwickelte ein Forschungsteam einer italienischen Universität ein hydrometallurgisches Verfahren für das Recycling von Alkali- und Zink-Kohle-Batterien, bei dem Zink und Mangan aus gebrauchten Alkalizellen wiedergewonnen werden.

Der neue Prozess besteht aus einer Vorbehandlungsstufe, bei der Papier und Stahl aus den Elektrodensubstanzen herausgelöst und wiedergewonnen werden. Anschließend werden Mangan und Zink als Sulfate in separaten Lösungen mit Hilfe von Lauge abgeschieden. Auf diese Weise können fast 100% der Stoffe aus den gebrauchten Zellen wiedergewonnen und einer neuen Anwendung zugeführt werden.

Ein weiterer Vorteil dieses neuen Verfahrens liegt in seinem geringen Stromverbrauch und in der Tatsache, dass dabei keine Schadstoffe oder Abfälle produziert werden. Im Gegensatz zu anderen Prozessen für das Batterierecycling ermöglicht diese Methode die Wiedergewinnung von Zink und Mangan sowie aller anderen Substanzen. Außerdem handelt es sich hierbei um das einzige Batterierecyclingverfahren, das die Zusammensetzung neuer Batterien aus den wiedergewonnenen Materialien erlaubt. Es besteht Interesse an einem Fertigungsabkommen und einer technischen Zusammenarbeit.

Stefania Giuffrida | ctm
Weitere Informationen:
http://www.irccirce.it

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