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Die Ergründung der optischen Tiefe von Aerosolen

08.08.2006
Eine neue Datenbank über die optische Tiefe von Aerosolen in Europa, die im Rahmen des CREATE-Projekts entwickelt wurde, wird für die Forschungsgemeinschaft zu einer wertvollen Hilfe.

Aerosole in der Atmosphäre werden durch natürliche (z.B. Vulkane, Waldbrände usw.) und anthropogene (z.B. Industrie, Autos usw.) Quellen verursacht. Sie können auf Klimawandel, Luftverschmutzung und mehrere weitere wichtige Phänomene Einfluss haben.

Meteorologen messen die optische Tiefe von Aerosolen (AOD - Aerosol Optical Depth), um die Menge des in der Atmosphäre befindlichen Aerosols zu bestimmen. Die AOD kann von Satelliten, Flugzeugen und Boden-Equipment aus gemessen werden.

Die am CREATE-Projekt beteiligten Organisationen versuchten, mehrere einzelne Quellen von AOD-Daten in einer kohärenten Datenbank zusammenzuführen. Die vom ATSR-2 gesammelten Daten wurden durch Sonnenphotometerdaten aus dem AERONET-Projekt ergänzt. An der TNO in den Niederlanden wurden spezielle Algorithmen entwickelt, um solche Daten zu entfernen, die durch Wolkenbildung beeinträchtigt wurden.

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»AOD »AOD-Daten »Aerosol »Ergründung

Die Arbeiten der an CREATE Beteiligten resultierten in einer Datenbank über AOD bei 0,55 und 0,67 Mikrometern für das Jahr 2000. Das bearbeitete Gebiet erstreckt sich zwischen 20°W und 40°O sowie 20°N und 80°N mit einer räumlichen Auflösung von 10 mal 10 Kilometern. Die monatlichen Werte zeigen die Veränderung der AOD während der Zeit an, können aber nicht als echte Durchschnittswerte gelten, da in der Datengewinnung durch den Satelliten inhärente Lücken bestehen.

Die AOD-Datenbank ist online unter http://macehead.nuigalway.ie/create/ zugänglich. Ergänzende Applikationen, die während des Projekts entwickelt wurden, ermöglichen den Benutzern die Umwandlung der AOD-Daten in andere Grid-Formate. Auch weitere Produkte wie Karten von einem einzelnen Satellitenüberflug, die bei Modellierungsaufgaben angewendet werden können, sind online verfügbar.

Das CREATE-Konsortium arbeitete aktiv mit weiteren Projektkonsortien, vor allem aus dem DAEDALUS- und dem TEMIS-Projekt, zusammen, um die AOD-Datenbank bestmöglich zu nutzen. Diese suchen weiterhin neue Benutzer aus der Forschungsgemeinschaft, die die Daten aus der Datenbank für neue Zwecke verwenden wollen.

Gerrit Errit De Leeuw | ctm
Weitere Informationen:
http://www.tno.nl

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