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Die Untersuchung von Auswirkungen der Wiederaufforstung

08.08.2006
Aktivitäten zur Wiederaufforstung im Mittelmeerraum wurden als ein Mittel zur erfolgreichen Erfüllung der Vorgaben des Kyoto-Protokolls (KP) identifiziert.

Im Rahmen von CARBO-INVENT wurden Verfahren zur Bewertung von Veränderungen des Kohlenstoffgehalts auf nationaler und EU-weiter Ebene entwickelt, bestimmt und getestet, um gemäß dem Kyoto-Protokoll (KP) zu berichten. Zu den verschiedenen Methoden für eine verbesserte Genauigkeit und reduzierte Kosten gehörten Bewertungen des Bodenkohlenstoffs und Forstbestände. Zu den Hauptkriterien auf nationaler Ebene gehörten: die Definition von Wald, Präzisierung der Begriffe "vom Menschen verursacht" und "Bei Fälligkeit" sowie der Aufbau einer Hierarchie des Art. 3.4. Dieser Artikel betrifft Aktivitäten bei der Verwaltung von Acker- und Weideland.

Da die Wiederaufforstung innerhalb eines Landes sehr unterschiedlich verlaufen kann, können die betreffenden, ausgewählten Kriterien auf nationaler Ebene möglicherweise auch nicht kosteneffizient sein. Die Kriterienauswahl richtet sich nach den Vergleichen der Vorteile einer durch Wiederaufforstungsmaßnahmen zunehmenden Kohlendioxidsenke und den Kosten für die Bestandsaufnahme und Überwachung der Wiederaufforstung.

Der Mittelmeerraum war eines der Testgebiete, in denen die Verfahren und Integrationstechniken angewendet wurden. Durch die Analyse der Daten zu den Waldgebieten wurde belegt, dass sich die Ausbreitung der Vegetation hauptsächlich auf den Mittelmeerraum konzentrierte. Darüber hinaus boten Corine Land Cover (CLC) Karten in Italien einen breiten Schätzwert für wieder aufgeforstetes Land.

Eine detaillierte Untersuchung in Süditalien bestätigte, dass CLC als Instrument zur Überwachung der Wiederaufforstung nicht geeignet ist, da die nicht erkannte Veränderung der Landnutzung große Flächenteile betrifft. Um zu verstehen, welche Verbreitung solche Prozesse in einem Gebiet haben, müssen weitere Untersuchungen entwickelt werden. Dies wird bei der Korrektur der geschätzten Kohlenstoffansammlung nach der Landaufgabe hilfreich sein. Zudem bedarf es weiterer Analysen und Informationen über die Dynamik von Biomasse und Kohlenstoff zur Schließung von bestehenden Lücken.

Davide Pettenella | ctm
Weitere Informationen:
http://www.tesaf.unipd.it/

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