Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Computermonitore bei EcoTopTen: platzsparend, strahlungsarm, energieeffizient

23.03.2006


Öko-Institut veröffentlicht neue Marktübersicht zu Flachbildschirmen



Während jüngst die CEBIT wieder Geschmack auf die neuesten technischen Errungenschaften der IT-Branche machte, schauen zahlreiche Menschen bei ihrem eigenen Computer immer noch in die alte, sperrige Röhre. Dabei ist jeder, der häufig am Computer sitzt, froh über einen Monitor, der wenig Platz einnimmt, das Arbeiten durch eine hohe Bildqualität erleichtert und die Gesundheit durch geringe Strahlungswerte schont. Drei wichtige Kriterien, warum EcoTopTen in seiner neuesten Marktübersicht ausschließlich Flachbildschirme empfiehlt. "Ein weiterer Vorteil ist, dass diese gegenüber Röhrenmonitoren rund 70 Prozent weniger Energie verbrauchen", sagt Dr. Dietlinde Quack vom Öko-Institut und möchte Verbraucher, die vor der Neuanschaffung stehen, dazu anregen, einen Flachbildschirm zu wählen. Welche Geräte besonders strahlungsarm und energieeffizient sind, weniger Schadstoffe enthalten und besser recycelt werden können, erfahren Verbraucher ab sofort online unter http://www.ecotopten.de/prod_monitore_prod.php.



EcoTopTen empfiehlt acht Flachbildschirme mit Bildschirmgrößen zwischen 17 und 21 Zoll. Alle gelisteten Geräte besitzen das Energy Star Label und sind daher sowohl während des Betriebs als auch im Stand-by-Modus besonders energieeffizient: Im Stand-by-Modus verbrauchen sie zum Beispiel weniger als 2 Watt, im ausgeschalteten Zustand sogar weniger als 1 Watt. Zum Vergleich: Ein typischer Röhrenmonitor ist in der Anschaffung zwar günstiger als ein Flachbildschirm, verbraucht aber auch mehr als doppelt so viel Energie.

Alle von EcoTopTen empfohlenen Geräte sind zudem mit dem aktuellen TCO’03-Siegel zertifiziert, wodurch weitere Mindestanforderungen an eine gute Bildqualität, geringere Strahlungswerte und die Recyclingfähigkeit garantiert sind. Sie erfüllen darüber hinaus bereits heute die EU ROHS Richtlinie (Restriction of Hazardous Substances), mit der ab dem 1. Juli 2006 bestimmte Schadstoffe wie zum Beispiel Blei, Chrom oder bromierte Flammschutzmittel bei der Herstellung und Verarbeitung von Elektrogeräten gesetzlich ausgeschlossen werden. Da die Herstellung von Computern und Monitoren fast ebenso umweltrelevant ist wie ihre Nutzungsphase, können durch eine Verlängerung der Lebensdauer, zum Beispiel durch Reparatur statt Kauf eines neuen Gerätes oder durch Weiternutzung als Gebrauchtgerät, bis zu 50 Prozent an Umweltbelastungen eingespart werden. Bei den von EcoTopTen empfohlenen Flachbildschirmen garantieren die Hersteller daher eine Reparaturfähigkeit der Geräte für fünf Jahre ab dem Kaufdatum.

Die vollständige Marktübersicht, Tipps und weitere Informationen rund um das Thema Computermonitore lesen Sie im Internet unter http://www.ecotopten.de/produktfeld_monitore.php, weitere interessante Downloads finden Sie unter http://www.ecotopten.de/download.php. Übrigens: Über empfehlenswerte PCs, Notebooks und Drucker informiert EcoTopTen voraussichtlich im November 2006.

EcoTopTen ist eine groß angelegte Initiative für nachhaltigen Konsum und Produktinnovationen im Massenmarkt, die das Öko-Institut initiiert hat. In regelmäßigen Abständen empfehlen die WissenschaftlerInnen eine Auswahl an hochwertigen so genannten EcoTopTen-Produkten, die ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis haben und aus Umweltsicht allesamt Spitzenprodukte sind. Typische Produkte, die die EcoTopTen-Kriterien nicht erfüllen, werden zum Vergleich vorgestellt. Damit können EcoTopTen-Marktübersichten die Kaufentscheidung für rundum gute Produkte erleichtern. Sie finden sie im Internet auf http://www.ecotopten.de unter der Rubrik "Produktempfehlungen". Bis Ende 2006 folgen neun weitere Marktübersichten, die nächste - rechtzeitig vor der Fußballweltmeisterschaft - zu Fernsehern.

Das EcoTopTen-Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, die EcoTopTen-Kampagne vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und der Stiftung Zukunftserbe. Medienpartner ist das Monatsmagazin "natur&kosmos", das kontinuierlich über EcoTopTen und die neuesten Marktübersichten berichtet. Wollen Sie regelmäßig über EcoTopTen informiert werden? Abonnieren Sie den EcoTopTen-Newsletter und senden Sie eine E-Mail an anmeldung@ecotopten.de.

Ansprechpartnerinnen:

Kathrin Graulich
Projektleiterin EcoTopTen im Bereich Produkte & Stoffströme
Öko-Institut e.V., Geschäftsstelle Freiburg
Telefon 0761/45 295-51
E-Mail: k.graulich@oeko.de

Dr. Dietlinde Quack
wissenschaftl. Mitarbeiterin im Bereich Produkte & Stoffströme
Öko-Institut e.V., Geschäftsstelle Freiburg
Telefon 0761/45 295-48
E-Mail: d.quack@oeko.de

Christiane Rathmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.ecotopten.de
http://www.ecotopten.de/prod_monitore_prod.php
http://www.ecotopten.de/produktfeld_monitore.php

Weitere Berichte zu: Computermonitore Flachbildschirm Marktübersicht

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Dünenökosysteme modellieren
23.06.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Es wird zu bunt im Gillbach: Weitere nichtheimische Buntbarschpopulation in Deutschland nachgewiesen
22.06.2017 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften