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Weniger Explosionsgefahr bei der Aufbereitung verunreinigter Öle

20.05.2005


Trittin: Neues Verfahren kommt Gesundheit zu Gute



In Voerde (Nordrhein--Westfalen) entsteht eine umweltfreundliche mobile Anlage zur Aufbereitung verunreinigter Öle, die von Bundesumweltminister Jürgen Trittin mit rund 60.000 Euro aus dem "Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen" gefördert wird. Trittin: "Mit dem neuen Verfahren der Altöl--Aufbereitung schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Weniger krebserregende Stoffe gelangen an die Umwelt, gleichzeitig verringert sich die Gefahr einer Explosion. Beides kommt der Gesundheit zu Gute."



Bei der Lagerung von Rohöl und Produkten setzen sich mit der Zeit am Boden der Raffinerietanks Feststoffe ab, die in regelmässigen Abständen entfernt werden müssen. Verunreinigte Öle bedürfen einer Aufarbeitung. Dabei entweichen bisher diffus leichtflüchtige, krebserregende Stoffe.

Bei dem neuen Verfahren wird bei der Filtratec Mobile Schlammentwässerung GmbH vor Entleerung der Tanks die Aufbereitungsanlage vollständig mit dem Inertgas Stickstoff umgeben. Dadurch wird die Anlage vollständig abgekapselt und es können keine schädlichen Stoffe mehr in die Luft gelangen. Ausserdem sinkt die Explosionsgefahr bei der Verarbeitung der Gemische, die bereits bei Zimmertemperatur (unter 23 °C) entzündbare Dämpfe entwickeln.

Michael Schroeren | BMU-Pressereferat
Weitere Informationen:
http://www.bmu.de/

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