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200 Mal Wäsche waschen im Jahr durch DSD-Verpackungsrecycling

03.05.2005


Zühlsdorff: "Neue" DSD AG entwickelt weitere Geschäftsfelder

Durch das Sammeln, Sortieren und Verwerten von Verkaufsverpackungen mit dem Grünen Punkt hat die Duales System Deutschland AG (DSD AG) die Umwelt 2004 spürbar entlastet. Insgesamt haben die Bundesbürger im vergangenen Jahr rund 5,20 Millionen Tonnen Wertstoffe für das Duale System gesammelt, das sind 63 Kilogramm pro Person. Im Vergleich zur Neuproduktion von Verpackungen konnten durch das Recycling der gesammelten Wertstoffe rund 73,2 Milliarden Megajoule Primärenergie eingespart werden. Umgerechnet in elektrische Energie könnte damit jeder der knapp 38 Millionen Haushalte in Deutschland rund 200 Mal im Jahr seine Wäsche in der Maschine waschen oder 54 Mal den Trockner benutzen. Darüber hinaus wurden durch das Verpackungsrecycling im vergangenen Jahr rund 1,06 Millionen Tonnen klimaschädliche Treibhausgase eingespart - umgerechnet könnte demnach jeder Bundesbürger im Jahr rund 280 Kilometer Bahn fahren.

Der Vorstandsvorsitzende der Duales System Deutschland AG, Peter Zühlsdorff, betonte die hohe Kontinuität und die große Unterstützung der Bürger beim Verpackungsrecycling. "Auch nach 15 Jahren Verpackungsrecycling in Deutschland ist bei der Mitmachbereitschaft der Bevölkerung keine Müdigkeit festzustellen." Vielmehr sei Mülltrennung für viele Menschen der wichtigste persönliche Beitrag zum Umweltschutz. Zühlsdorff unterstrich, dass für die DSD AG auch künftig der Service für den Bürger und ökologisch hochwertiges Recycling im Mittelpunkt stehen werde. "Wir sind jetzt ein Unternehmen im Wettbewerb, das seine besonderen Stärken in einer hohen Leistungsqualität hat. Ein Rückschritt hinter das erreichte Niveau wird es auch vor dem Hintergrund eines zunehmenden Kostendrucks nicht geben."

Zühlsdorff wies darauf hin, dass sich das Unternehmen über das Recycling von Verkaufsverpackungen hinaus weiter entwickeln werde. "Wir werden stark bleiben in unserem Kerngeschäft, aber auch neue Geschäftsfelder aufbauen, die zu uns passen. Das sind Aufgaben und Märkte, bei denen wir Handel und Industrie Komplettlösungen zur Abfallentsorgung anbieten können." Als Beispiel nannte Zühlsdorff eine individuell auf den jeweiligen Hersteller oder Handelskunden zugeschnittene Pfandlösung für Einweggetränkeverpackungen sowie Selbstentsorgungsdienstleistungen für Individualkunden. "Auf diesen Geschäftsfeldern werden wir unsere Kompetenz beweisen."

Durch die Überführung der ehemals Gemeinwohl orientierten Institution in ein marktwirtschaftliches Unternehmen könne man von einer "neuen" DSD AG reden. "Unsere Stärken bleiben jedoch bestehen", so der DSD-Chef weiter: "Wir besitzen einen hohen Qualitätsstandard, eine gesunde Kapitalstruktur und schlanke, flexible Strukturen innerhalb des Unternehmens. Das Duale System wird weiterhin Premiummarke und Inbegriff der Kreislaufwirtschaft in Deutschland bleiben."

Achim Struchholz | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.gruener-punkt.de

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