Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mobil ohne Feinstaub: Abgasfreier Mega-Bus vorgestellt

13.04.2005


Das Thema Feinstaub sorgt für Diskussionsstoff: Nachdem Stuttgart und München bereits die EU-Grenzwerte für die gesundheitsschädlichen Partikel in der Atemluft überschritten haben, häufen sich die Forderungen nach Fahrverboten und Rußfiltern. Die Fraunhofer-Gesellschaft, Mitglied in der Initiative "Partner für Innovation³, stellt eine umweltfreundliche Alternative auf ihrem Versuchsgelände in Dresden vor: Die AutoTram ­ ein wasserstoffbetriebener Mega-Bus ­ fährt in Zukunft abgasfrei durch die Innenstädte. Der Clou der neuen Technik: Der Bus fährt ohne Schienen und ist dadurch flexibler als Straßenbahnen.



Das große Plus der AutoTram ist der umweltfreundliche Brennstoffzellenantrieb. Bei der Fahrt entsteht weder giftiger Feinstaub noch Gestank, sondern nur reiner Wasserdampf. Ein ausgeklügeltes Energiemanagement steuert die Leistungsabgabe der Zelle und garantiert so einen optimalen Betrieb: "Dank der hohen Effizienz der Brennstoffzelle sowie durch die Rückgewinnung von Bremsenergie lässt sich außerdem der Kraftstoffverbrauch deutlich senken³, erklärt Matthias Klingner vom Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI gegenüber der Initiative "Partner für Innovation³. Die AutoTram verbraucht nach Angaben des IVI bis zu 25 Prozent weniger Treibstoff als herkömmliche Stadtbusse.

... mehr zu:
»AutoTram »Feinstaub »IVI


"Das neue Transportsystem verbindet die hohe Transportkapazität von Straßenbahnen mit der Flexibilität von Stadtbussen³, sagt Klingner "und das bei Investitions- und Betriebskosten, die nicht viel höher sind als bei vergleichbaren Bussystemen.³ Züge mit einer Länge von bis zu 56 Metern und 300 Fahrgästen an Bord können sich mit Hilfe der neuen Technik problemlos durch enge Gassen schlängeln und exakt die Spur halten. Möglich wird das durch optische Sensoren, die die Fahrbahnmarkierungen erkennen und so den Fahrer dabei unterstützen, die Tram zu steuern.

"Partner für Innovation": Ideen erfolgreich machen

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist Mitglied in der Initiative "Partner für Innovation³, einem Zusammenschluss von namhaften Unternehmen, Verbänden, Institutionen und Politik. Gemeinsam wollen die Partner ein neues Klima für Innovation in Deutschland schaffen. In 14 Fachgruppen erarbeiten mehr als 300 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik konkrete Projekte, die Deutschland nach vorn bringen.

Lars M. Heitmüller | Pressebüro
Weitere Informationen:
http://www.innovationen-fuer-deutschland.de

Weitere Berichte zu: AutoTram Feinstaub IVI

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht "Brauchen wir das?" Auf dem Weg zu einer umweltgerechten Bedarfsprüfung von Infrastrukturprojekten
09.08.2017 | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

nachricht Wenn die Tigermücke zum Problem wird
07.08.2017 | Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie