Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Umweltschutz und Sicherheit im Seeverkehr: Die "GAUSS" mit breitem Forschungs- und Qualifizierungsspektrum

01.03.2005


"Härtetest" im Wasser


Kletterübung an der Bordwand


Am 23. Februar 2005 jährt sich der Todestag von Carl Friedrich Gauss zum 150. Mal. Seine Forschungen auf den Gebieten der Astronomie, der Statistik, der Physik, der Geodäsie und der Geophysik erregten in seiner Zeit weltweit Aufsehen und haben Wirkung bis in die Gegenwart.


Nicht ganz zufällig wählte daher die gemeinnützige "Gesellschaft für Angewandten Umweltschutz und Sicherheit im Seeverkehr mbH" das Kürzel GAUSS, denn auch sie fühlt sich dem grundsätzlichen Zusammenhang von Forschung und deren Auswirkungen verpflichtet. Gesellschafter der GAUSS sind das Land Bremen mit den Ressorts Wissenschaft, Wirtschaft & Häfen und Umwelt, vertreten durch den Finanzsenator, sowie die Hochschulen Bremen und Bremerhaven. Die GAUSS versteht sich vor allem als maritimer Dienstleister mit Sitz am Fachbereich Nautik und Internationale Wirtschaft an der Hochschule Bremen. Aktuell ist die GAUSS im Integrierten Küstenzonen Management (IKZM) engagiert: so erarbeitet sie ein Konzept zur Gewichtung der Nutzungsansprüche in der Ausschließlichen Wirtschaftszone von Nord- und Ostsee.

Seit ihrer Gründung 1996 bearbeitet die GAUSS mbH zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben rund um den maritimen Umweltschutz und die Sicherheit im Seeverkehr. So wurden beispielsweise in Bremen die Kriterien für die Vergabe des Umweltzeichens "Blauer Engel" für umweltschonenden Schiffsbetrieb entwickelt. Die GAUSS mbH forscht nicht nur, sondern sie entwickelt zusammen mit Partnern wie Reiseunternehmen nachhaltige Tourismuskonzepte oder mit Betrieben im Maschinen- und Anlagenbau umweltfreundliche Schiffsbetriebstechniken. Sie erstellt außerdem Sicherheits- und Notfallkonzepte, sie erarbeitet Risikoanalysen für Offshore-Windparks und für Kabeltrassen in Bezug auf die Sicherheit im Seeverkehr, ferner Gutachten für Umweltverbände oder Realisierungsgesellschaften, und sie berät in nationalen und internationalen Gremien die behördlichen Vertreter.


Auch in Qualifizierungsmaßnahmen von Fachkräften ist die GAUSS tätig: sie ist zum Beispiel Anbieterin international vorgeschriebener Kurse für Schiffsbesatzungen und für Offshore-Windkraft-Personal in Theorie und Praxis.

Ihre besondere Stärke sieht die GAUSS mbH in ihrer Mannschaft: Fachleute aus den Bereichen Nautik und Schiffsbetriebstechnik, Schiffbau und Meerestechnik, Meeresbiologie, Geographie, Integriertem Küstenzonenmanagement u. a. bilden ein interdisziplinäres Team und decken damit ein weites Spektrum an Wissen - aber insbesondere auch an Erfahrung und Anwendung ab.

Für Rückfragen: GAUSS (Gesellschaft für angewandten Umweltschutz und Sicherheit im Seeverkehr mbH), Werderstraße 73, 28199 Bremen; Ansprechpartnerin: Dr. Michaela Mayer, Tel.: 0421 - 5905-4850; E-Mail: gauss@gauss.org

Ulrich Berlin | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-bremen.de/Deutsch/Seiten.asp?SeitenID=11188
http://www.gauss.org

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Müll in den Weltmeeren überall präsent: 1220 Arten betroffen
23.03.2017 | Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

nachricht Internationales Netzwerk bündelt experimentelle Forschung in europäischen Gewässern
21.03.2017 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise