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Schnellere Fähren mit geringerem Lärmpegel

08.02.2005


Verbesserungen bei Lärmreduzierungstechnologien haben die Kriterien der Komfortklasse für Hochgeschwindigkeitsschiffe erreichbarer gemacht.



Fast Ferries repräsentieren einen Bereich des Seetransports, der sich weltweit umfassend ausdehnt. Zu den wirtschaftlichen Vorteilen gehören höhere Geschwindigkeiten und Ladekapazitäten bei minimalen Kosten. Eine weitere Verbesserung dieser Parameter muss jedoch mit den Konstruktionsanforderungen in Zusammenhang stehen, die von Klassifizierungsgesellschaften gestellt werden, die sich der Verbesserung des Passagierkomforts durch verringerte Lärm- und Vibrationspegel widmen.



Eine mögliche Lösung war die flächenmäßige Verteilung der Lärmpegel im Gegensatz zur Unterscheidung zwischen Schiffen unterschiedlicher Größe. Durch die Nutzung der statistischen Analyse von Lärmpegeln auf Hochgeschwindigkeitsschiffen ergaben sich zwei realisierbare Vorschläge. Einer der Vorschläge umfasste die Erhöhung der Längenteilung von 50m auf 100m, was eine Komfortbewertung von 1 ergeben würde. Wenn die Längenteilung gleich bleibt, würden die maximalen Lärmpegel eine Komfortbewertung von 3 erhalten. Hierbei handelt es sich um die Minimalanforderung für Sicherheit. Um die Anforderungen realistischer zu gestalten, wurden die Anforderungen an den Lärmpegel um 2-5dB erhöht. Dies erfolgte auf Grundlage von Messungen an Bord neuer Strukturen.

Der Vorteil der Verbesserungen bei den Lärmreduzierungstechnologien besteht darin, dass die Anforderungen in der Zukunft aller Voraussicht nach erfüllt werden können. Davon würden sowohl die Besatzung als auch die Passagiere in offenen Deckbereichen profitieren, denn die Überfahrt würde für beide Personengruppen angenehmer werden.

Kai Abrahamsen | ctm
Weitere Informationen:
http://www.dnv.com/

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