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Ausbau erneuerbarer Energien weltweit

28.01.2005


Auswertung des Internationalen Aktionsprogramms vorgelegt



Durch den Ausbau erneuerbarer Energien verringern sich im Jahr 2015 die globalen Kohlendioxid-Emissionen um 1,2 Milliarden Tonnen - mehr als der gesamte CO2-Ausstoss Deutschlands im Jahr 1990. Dies ist das Ergebnis der Auswertung des internationalen Aktionsprogramms, das im Juni letzten Jahres auf der Internationalen Konferenz fuer Erneuerbare Energien - renewables2004 - beschlossen wurde.

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Im Rahmen des internationalen Aktionsprogramms haben Regierungen, internationale Organisationen, Finanzierungsinstitutionen, Unternehmen, Verbaende und viele andere ihre Bereitschaft untermauert, erneuerbare Energien in den naechsten Jahren zu foerdern und die dringend notwendige Energiewende voranzutreiben. Die unterschiedlichen Beitraege reichen von konkreten Ausbauzielen ueber die Gestaltung von Rahmenbedingungen bis zur Intensivierung von Forschung und Entwicklung.

In der nun vorliegenden Analyse, werden die knapp 200 Aktionen des Programms ausgewertet. Mehr als 100 der Beitraege sind durch einzelne Regierungen eingereicht worden. Fast 30 Staaten der Welt haben konkrete Ausbauziele benannt . Die im Hinblick auf die Verminderung des CO2-Ausstosses wirksamste Einzelaktion ist die Ankuendigung Chinas, bis zum Jahr 2010 ein Zehntel seines Strombedarfs mit Sonnen-, Wind- und kleineren Wasserkraftwerken zu erzeugen. Die dazu vorgesehenen neuen Kapazitaeten entsprechen rund 200 Kohlekraftwerken. Zum weltgroessten Produzenten geothermischer Energie wollen die Philippinen avancieren. Bis zum Jahr 2013 werden sie ihre Stromproduktion aus Wasserkraft, Solarenergie und Geothermie verdoppeln. Fuer Deutschland wird das im Erneuerbare-Energien-Gesetz fixierte Ausbauziel von 20 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien bis 2020 schon im Jahre 2015 dazu beitragen, 42 Millionen Tonnen CO2 einzusparen.

Die Bundesregierung setzt sich fuer eine Ueberpruefung des internationalen Aktionsprogramms im Rahmen der Nachhaltigkeitskommission der UN (Commission on Sustainable Development) ein. Dies soll bei einer Konferenz in China Ende 2005 vorbereitet werden.

Michael Schroeren | BMU-Pressereferat
Weitere Informationen:
http://www.bmu.de

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