Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Handys sammeln für die Umwelt / Jeder kann mitmachen!

29.12.2004


Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und ihr Wirtschaftspartner T-Mobile haben sich auch für das nächste Jahr viel vorgenommen: Ziel ist es, in 2005 wieder möglichst viele Althandys zu sammeln und diese einer geordneten stofflichen Verwertung oder aber einer Weiterverwendung zuzuführen. Dadurch sollen Deponien und Müllöfen entlastet und gleichzeitig wertvolle Ressourcen gespart werden.

"Neben diesen Vorteilen für die Kreislaufwirtschaft gibt es eine doppelte Dividende für die Natur", erklärt Jörg Dürr-Pucher, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe. "Die Deutsche Umwelthilfe erhält von ihrem Partner T-Mobile 5 Euro pro gesammeltem Althandy und kann damit Naturschutz- und Umweltprojekte in ganz Deutschland durchführen oder fördern.

Schon im Jahr 2004 war diese Initiative sehr erfolgreich. Ein sechsstelliger Euro-Betrag floss in verschiedene Projekte der Deutschen Umwelthilfe. Renaturierungen an Elbe, Rhein und Donau mit ihren Nebenflüssen wurden genauso unterstützt wie der Kauf von Moorgebieten oder die Erhaltung naturnaher Wälder. Auch Klimaschutzprojekte wie SolarLokal, Solarbundesliga oder Energie aus lebendigen Wäldern profitierten von den eingesammelten Althandys.

Die DUH bittet vor allem jene Verbraucher und Naturfreunde um Unterstützung, die zu Weihnachten ein neues Handy bekommen haben und jetzt überlegen, ob sie das alte Handy in der Schublade vergammeln lassen oder gar im Restmüll entsorgen. Unser Ziel ist es, möglichst viele dieser Handys, die häufig nur wenige Monate im Gebrauch waren, in anderen Ländern weiterzuverwenden oder aber die sehr alten oder kaputten Handys einer geordneten Wiederverwertung im Sinne der Kreislaufwirtschaft zuzuführen. Der Aufwand für den Verbraucher ist gering. Er kann sein Handy im T-Punkt abgeben oder im T-Punkt einen kleinen Plastiksack kostenlos mitnehmen, in dem er das Althandy kostenlos an die Firma versenden kann, die die Wiederverwertung umweltverträglich und zertifiziert durchführt.

Viele Naturschutzverbände und Jugendgruppen nutzen die Althandy-Sammlung zur Finanzierung ihrer eigenen Naturschutzprojekte. Die Deutsche Umwelthilfe bietet diesen Umweltverbänden, aber auch umweltengagierten Schulen an, gemeinsam Handys zu sammeln und dabei die Hälfte des Erlöses pro Handy, immerhin 2,50 Euro, zu behalten. "Dadurch stärken wir das Verantwortungsbewusstsein der vorwiegend jungen Naturschützer oder Schülerinnen und Schüler, für die das Handy zu einem Alltagsgegenstand geworden ist", erklärt DUH-Bundesgeschäftsführer Dürr-Pucher, "sie sollen nicht nur lernen damit umzugehen, sondern das Handy im Sinne einer ökologisch verträglichen Kreislaufwirtschaft auch nicht wegzuwerfen, wenn es nicht mehr hipp, in oder cool genug ist."

Jörg Dürr-Pucher | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.duh.de

Weitere Berichte zu: Handy Kreislaufwirtschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Fernerkundung für den Naturschutz
17.08.2017 | Hochschule München

nachricht "Brauchen wir das?" Auf dem Weg zu einer umweltgerechten Bedarfsprüfung von Infrastrukturprojekten
09.08.2017 | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neues Verfahren zur Inprozesskontrolle in der Warmumformung

18.08.2017 | Verfahrenstechnologie

Auf dem Weg zu künstlichem Gewebe- und Organersatz aus dem 3D-Drucker

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungsnachrichten