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Verbrennung von Abfällen

01.12.2004


Kohlekessel mit Zusatzfeuerung gelten als die viel versprechendste "alternative" Energiequelle der nahen Zukunft. Die eingesetzten Bio-Brennstoffe versprechen zwar finanziell realistische Lösungen, die dadurch entstehenden giftigen Emissionen verhindern jedoch deren ausgedehnte Nutzung - bis jetzt.


Die strikte Durchsetzung des Umweltschutzes veranlasste die Energiebranche zur Durchführung von umfassenden Forschungsmaßnahmen, um die Richtlinien von Kyoto und der Europäischen Kommission erfüllen zu können. Teil dieser Maßnahmen ist die Untersuchung von Methoden, durch die Schwermetalle und organische Verbindungen aus Bio-Brennstoffen sowie aus bei der Abfallverwertung entstehenden Emissionen entfernt werden können.

Da Bio-Brennstoffe und Abfallprodukte bedeutende hybride Energiequellen sein können, ist es besonders wichtig, deren Umweltverträglichkeit zu realisieren. Um dies zu erreichen, wurden zuerst Untersuchungen zum Verhalten von Spurenmetallen durchgeführt. Dabei fand man heraus, dass sich die Einspritzung trockener Sorptionsmittel und die Gewebefiltration ausgezeichnet zur Reduzierung von Toxin-Emissionen eignen.


So stellte man beispielsweise fest, dass die Anreicherung, Speziation und Beseitigung von Quecksilber größtenteils von der Art der genutzten Refuse Derived Fuels (RDF), der verbrannten Kohle und den Rauchgastemperaturen abhing. Diese Informationen stellten eine enorme Unterstützung für eine kollaborative Anstrengung von Energieforschungsstellen dar und können von Energieerzeugungsunternehmen zur weiteren Auswertung oder für Grundlagenuntersuchungen genutzt werden.

Damit können wiederum umfassende Kenntnisse der Brennstoffeigenschaften formuliert werden ein äußerst wichtiger Schritt um zu verstehen, wie RDFs am besten verwendet werden sollen. Darüber hinaus erweisen sich die Informationen als sehr nützlich für eine Strategie zur integrierten Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung. Da die Einspritzung trockener Sorptionsmittel und die Gewebefiltration die ökologische Bedeutung der Technologie demonstrieren, sollte der Einsatz thermaler Abfallverwertungssysteme bald folgen.

Kontaktangaben

Cristiana Lamarca
ENEL
Via Andrea Pisano, 120
56122 Pisa, Italien
Tel: +39-050-6185471
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Email: cristiana.lamarca@pte.enel.it

Cristiana Lamarca | ctm
Weitere Informationen:
http://www.enel.it

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