Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der Spatz gehört in unsere Stadt!

26.11.2004


Rolf Zuckowski unterstützt Schulprojekt der Deutschen Wildtier Stiftung



Unter dem Motto "Gebt dem Spatz ein Zuhause" bauen Schüler in ganz Deutschland Spatzenreihenhäuser und bringen sie in ihren Schulhöfen an, damit der Spatz auch künftig in unseren Städten seinen Platz findet. Am gestrigen Donnerstag bekamen die Kinder der Hamburger Grundschule an der Isebek promi-nente Unterstützung von dem Kinderliedsänger Rolf Zuckowski, der ihnen beim Bau der Spatzenreihenhäuser half.



Im Rahmen einer ganz auf den Spatz zugeschnittenen Unterrichtseinheit sang er auch einige seiner berühmtesten Lieder wie zum Beispiel "Rolfs Vogelhochzeit" und erzählte von seinen Erinnerungen an den Spatz: "In meiner Kindheit im Hamburger Stadtteil Winterhude war der Spatz der selbstverständlichste Vogel in Büschen, Hecken, Parks und Hauseingängen. Über die Verdrängung des Spatzen aus den Städten bin ich erschrocken und traurig. Deshalb unterstütze ich die Deutsche Wildtier Stiftung und helfe zusammen mit vielen Kindern dem bedrohten kleinen Vogel in unseren Städten wieder Lebensraum zu geben", so der Kinderliedsänger.

"Bezeichnend für den Spatzen ist, dass er überall, wo er vorkommt, in innigster Gemeinschaft mit dem Menschen lebt", heißt es 1876 noch in Brehms Tierleben. Das war einmal. Mit ihrem Schulprojekt macht die Deutsche Wildtier Stiftung auf die Zerstörung der Lebensräume des einstigen "Allerweltsvogels" in Städten aufmerksam und sensibilisiert Kinder für die Belange der heimischen Wildtiere. Bestandsrückgänge um bis zu 70% brachten den Spatz bereits auf die Vorwarnstufe der Roten Liste bedrohter Arten in Deutschland. Bereits seit fünf Jahren bildet daher der Spatz einen der Arbeitsschwerpunkte der Stiftung. Als Ursachen für die Bestandsrückgänge konnten unter anderem der Mangel an geeigneten Brut- und Nistplätzen - vor allem durch Sanierungen von Fassaden und Dächern - ausgemacht werden.

Weitere Informationen und Kontakt:

Deutsche Wildtier Stiftung
Sven Holst
Billbrookdeich 210
22113 Hamburg
Tel. 040 / 73339332
Fax. 040 / 7330278
E-Mail: Presse@DeWiSt.de

Sven Holst | idw
Weitere Informationen:
http://www.DeutscheWildtierStiftung.de

Weitere Berichte zu: Bestandsrückgänge Schulprojekt Spatz Spatzenreihenhäuser

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Von der Weser bis zur Nordsee: PLAWES erforscht Mikroplastik-Kontaminationen in Ökosystemen
20.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Der Monsun und die Treibhausgase
18.09.2017 | Forschungszentrum Jülich

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie