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CITES-Konferenz: Weißer Hai und Schildkröten endlich geschützt

12.10.2004


Der Weiße Hai und alle asiatischen Süßwasser-Schildkröten stehen jetzt beim Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen unter Schutz. Damit führten jahrelange Bemühungen des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) zum Erfolg.


Die Listung der Arten auf Anhang II, bedeutet, dass der Handel mit ihnen oder ihren Produkten eingeschränkt und streng reguliert wird.

"Der blühende Handel mit Zähnen, Kiefern und Flossen des Weißen Hais ist zu einer Bedrohung der Art geworden. Die Bestände sind stark dezimiert," erklärte Peter Pueschel, Leiter der IFAW Delegation in Bangkok. "Ein Hai-Kiefer konnte auf dem Markt 10.000 Euro erzielen."


Zusätzlich ist der Weiße Hai bedroht durch die Nachfrage nach seinen Flossen für die asiatische Küche, durch ungewollten Beifang in der Fischerei, durch Sportfischerei und Umweltzerstörung. Seine niedrige Reproduktionsrate erschwert es dem Hai, sich vom Raubbau durch den Menschen zu erholen.

Eine überwältigende Mehrheit von 87 Nationen votierte für den Antrag, den Australien und Madagaskar gestellt hatten. 34 Staaten waren dagegen, neun enthielten sich.

Die asiatischen Süßwasser-Schildkröten wurden als Haustiere, Nahrungsmittel und für die Herstellung von Arzneimittel millionenfach gehandelt. Ohne CITES-Schutz wären sie bald unweigerlich ausgerottet.

Andreas Dinkelmeyer | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.ifaw.org

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