Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kerntechnik mit Sicherheit

26.08.2004


Die neueste Ausgabe der "Nachrichten" des Forschungszentrums Karlsruhe informiert über Arbeiten zur Nuklearen Sicherheitsforschung



Unabhängig von politischen Entscheidungen über die weitere Nutzung der Kernenergie in Deutschland werden weiterhin sehr hohe Ansprüche an die Sicherheit der kerntechnischen Einrichtungen und an die Behandlung und Entsorgung radioaktiver Abfälle gestellt. Das Programm "Nukleare Sicherheitsforschung" des Forschungszentrums Karlsruhe untersucht wissenschaftliche Aspekte zu diesen Themen. In der soeben erschienenen Ausgabe 2/2004 der "Nachrichten", der wissenschaftlichen Zeitschrift des Forschungszentrums, sind die Ergebnisse dieser Untersuchungen umfassend dargestellt.



Im Programm Nukleare Sicherheitsforschung des Forschungszentrums Karlsruhe werden zwei Themen bearbeitet:

Das Ziel bei der Sicherheitsforschung für Kernreaktoren ist es, den sicheren Betrieb von Kernreaktoren zu gewährleisten und eventuelle Risiken zu minimieren. Dazu werden die zur Zeit im Betrieb befindlichen Kernreaktoren im Hinblick auf Auslegungsstörfälle, auslegungsübergreifende Störfälle und mögliche radiologische Folgen untersucht.

Das Ziel bei der Sicherheitsforschung zur nuklearen Entsorgung ist die sichere und dauerhafte Entsorgung radioaktiver Abfälle zum Schutz heutiger und künftiger Generationen. Dazu werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Verminderung der Radiotoxizität hochradioaktiver Abfälle, zur Langzeitsicherheit der Endlagerung und zur Immobilisierung hochradioaktiver Abfälle durchgeführt.

Eine wichtige Aufgabe des Programms Nukleare Sicherheitsforschung ist der Kompetenzerhalt auf dem Gebiet der nuklearen Sicherheit. Auch nach dem Ausstiegsbeschluss der Bundesregierung besteht über Jahrzehnte ein erheblicher Bedarf an Nachwuchskräften, um in der Industrie, bei Genehmigungsbehörden und Gutachtern, sowie an den Universitäten und in Forschungseinrichtungen höchstes wissenschaftlich-technisches Niveau zu gewährleisten.

Die "Nachrichten", die wissenschaftliche Zeitschrift des Forschungszentrums Karlsruhe, erscheinen nun schon im 36. Jahrgang seit der Erstausgabe im Jahr 1969. Seit 1995 beleuchten vier Themenhefte pro Jahr Ausschnitte aus dem Forschungs- und Entwicklungsprogramm des Forschungszentrums Karlsruhe. In ihnen stellen Wissenschaftler des Forschungszentrums ihre Arbeiten dar - mit wissenschaftlichem Anspruch, der auch ein breiteres Publikum nicht ausschließt.

Die neueste Ausgabe der "Nachrichten" können Sie bei der Stabsabteilung Öffentlichkeitsarbeit des Forschungszentrums Karlsruhe (Tel. 07247 82-2861, Fax: 07247 82-5080) an-fordern oder im Internet unter http://www.fzk.de/nachrichten einsehen. Dort finden Sie auch ein Archiv mit älteren Ausgaben.

Das Forschungszentrum Karlsruhe ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, die mit ihren 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,1 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands ist. Die insgesamt 24 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helmholtz-Gemeinschaft forschen in den Bereichen Struktur der Materie, Erde und Umwelt, Verkehr und Weltraum, Gesundheit, Energie sowie Schlüsseltechnologien. Joachim Hoffmann

Inge Arnold | idw
Weitere Informationen:
http://www.fzk.de/nachrichten

Weitere Berichte zu: Abfall Entsorgung Kernreaktoren Sicherheitsforschung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Von der Weser bis zur Nordsee: PLAWES erforscht Mikroplastik-Kontaminationen in Ökosystemen
20.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Der Monsun und die Treibhausgase
18.09.2017 | Forschungszentrum Jülich

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie