Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erneuerbare Energien: Exportquote soll wachsen

06.07.2004


Energieagentur legt Zwischenbericht zur Exportinitiative vor



Die Exportinitiative Erneuerbare Energien unter der Federführung der Deutschen Energieagentur (dena) ist auf einem guten Weg. Die Strukturierung des heimischen Marktes und der internationalen Zielmärkte sei abgeschlossen. "Jetzt geht es daran, die Potenziale optimal auszunutzen", gab dena-Geschäftsführer Stephan Kohler bei einer Pressekonferenz heute, Dienstag, in Berlin die Marschroute vor. Die Nachfrage nach deutschen Technologien steige jedenfalls kontinuierlich, potenzielle ausländische Kunden hätten einen "ungeheuren Informationsdurst". Rezzo Schlauch, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, verwies auf die Messe "renewables 2004" Anfang Juni in Bonn, wo der Wille "zur intensiven Nutzung erneuerbarer Energien bei allen Teilnehmern" deutlich geworden sei.

... mehr zu:
»Exportquote »Schlauch »Windenergie


"Klar ist aber auch, dass die Finanzierungsfrage nach wie vor im Vordergrund steht, da erneuerbare Energien noch nicht wettbewerbsfähig sind", so Schlauch. Die "renewables 2004" habe in diesem Bereich Anstöße gegeben. So wollen die Weltbank und die Europäische Investitionsbank ihr Engagement in dieser Industrie verstärken. Auch Bundeskanzler Gerhard Schröder habe weitere zinsverbilligte Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zugesagt. Gerade in den Bereichen Windenergie und Solar habe Deutschland Einiges zu bieten.

Schlauch betonte, dass die "vor allem mittelständisch geprägte Branche" finanzielle und politische Unterstützung bei ihren Exportbemühungen brauche. Die vom Bundestag im Jahr 2002 ins Leben gerufene Exportinitiative Erneuerbare Energien soll die schwache Exportquote verbessern. Im Bereich der Windenergie liegt die Exportquote beispielsweise bei 30 Prozent. Angepeilt werde die Verdoppelung in den nächsten Jahren, unterstrich Kohler. Erklärtes Ziel ist laut Schlauch aber auch, dass die deutschen Unternehmen vom heimischen Markt und der inländischen Förderpolitik unabhängiger werden.

Die dena bündelt in der Exportinitiative Erneuerbare Energien eine Reihe von Aktivitäten, die es deutschen Unternehmen ermöglichen und erleichtern sollen, ins Ausland zu expandieren. Die Plattform bietet dafür Informations- und Servicedienstleistungen. Die dena begleitet deutsche Unternehmen auf internationale Messen. "Darüber hinaus sprechen wir mit den Zielländern über die politischen Rahmenbedingungen", erklärte Kohler. Vorbild dafür sei das deutsche Erneuerbare Energien Gesetz (EEG).

Alexander Endlweber | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.exportinitiative.de
http://www.deutsche-energie-agentur.de

Weitere Berichte zu: Exportquote Schlauch Windenergie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Müll in den Weltmeeren überall präsent: 1220 Arten betroffen
23.03.2017 | Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

nachricht Internationales Netzwerk bündelt experimentelle Forschung in europäischen Gewässern
21.03.2017 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen