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Deutsche Shell steigt in das Biomasse-Geschäft ein

07.06.2001

Die Deutsche Shell, Hamburg, setzt jetzt auch auf Biomasse. Neben dem bereits bestehenden Engagement in den Bereichen Solar- und Windenergie will Shell die Biomasse zu einem weiteren Standbein im Sektor regenerativer Energien ausbauen. Das Unternehmen plant, bis zum Jahr 2003 mehrere Biomasse-Heizkraftwerke in der Bundesrepublik zu bauen. Den Auftakt bildet ein Heizkraftwerk, das zusammen mit der Holzfirma RoBeTa im brandenburgischen Milmersdorf/ Uckermark errichtet werden soll. Mit rund 100.000 Tonnen Holz kann das 45 Millionen Mark teure Heizkraftwerk 80.000 MWh "grünen Strom" produzieren. Das gleicht dem Strombedarf von bis zu 30.000 Haushalten. Das zur Energie-Erzeugung benötigte Holz wird aus dem regionalen Umfeld kommen und entspricht den Anforderungen der Biomasse-Verordnung.

Mit seinem Biomasse-Engagement unterstützt Shell die Initiative der Bundesregierung, wonach der Anteil erneuerbarer Energien bei der Stromgewinnung bis 2010 von derzeit sechs auf zwölf Prozent verdoppelt werden soll. Damit wird nicht nur ein entscheidender Beitrag zur Entlastung des Klimas geleistet. Auch etwa vier Millionen Tonnen ungenutztes Restholz können so sinnvoll zur Energiegewinnung verwendet werden.

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