Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wettbewerbsvorteile durch Pflanzenöl - 1000 Unternehmen rüsteten 2003 schon auf Bioschmierstoffe um

03.12.2003


Pflanzliche Schmierstoffe und Hydraulikflüssigkeiten haben eine Reihe ökologischer Vorteile. Technisch sind sie Mineralöl-Produkten ebenbürtig und werden deshalb im Markteinführungsprogramm des Verbraucherschutzministeriums finanziell gefördert. Viele Auftraggeber im Bau- und Forstbereich fordern inzwischen von ihren Auftragnehmern, die Maschinen mit Pflanzenölprodukten zu betreiben. In den letzten drei Jahren wurden deshalb deutschlandweit bereits etwa 7000 Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen im Rahmen des von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) betreuten Programms mit den umweltfreundlichen Ölen befüllt.


In diesem Jahr entschlossen sich bereits 1000, vor allem Bau- und Forstunternehmen, zu einer Umrüstung ihres Maschinenparks. Die Gründe dafür sind offensichtlich: gelangt doch die Hälfte aller Schmierstoffe und Hydrauliköle in Deutschland durch Leckagen unkontrolliert in die Umwelt. Tief- und Waldbauarbeiten bedeuten also auch immer eine Gefährdung von Grundwasser und Boden. Viele Bau- und Forstunternehmer müssen einfach auf Pflanzenöl umstellen, da der Staatsforst und die öffentliche Hand ihre Aufträge oft nur unter dieser Auflage vergeben. Als Hauptgrund für die Entscheidung zur Umölung gilt also der Wettbewerbsvorteil.
Das Markteinführungsprogramm "Biogene Treib- und Schmierstoffe" macht eine Umölung oder Erstbefüllung mit Bioölen finanziell attraktiv, da die Mehrkosten für den Ölwechsel und das Öl selbst zu einem großen Teil gefördert werden. Antragsberechtigt sind Unternehmen aus der Land- und Forstwirtschaft, dem Bausektor und dem kommunalen Bereich.
Viele Umrüstungswerkstätten machen aus der Zeitnot vieler Unternehmen bereits eine Tugend und haben die Umölung zu ihrem Kerngeschäft gemacht: Von der Beratung über die Antragstellung bei der FNR bis hin zur Komplettabwicklung stehen sie ihren Kunden zur Seite.


Informationen zum Markteinführungsprogramm und zur Antragstellung finden Sie unter
www.bioschmierstoffe.info


Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
Hofplatz 1
18276 Gülzow
Tel.: 03843/69 30-0
Telefax: 03843/69 30-102
e-Mail: info@fnr.de

Dr. Torsten Gabriel | idw
Weitere Informationen:
http://www.fnr.de
http://www.bioschmierstoffe.info

Weitere Berichte zu: FNR Pflanzenöl Schmierstoff Umölung Wettbewerbsvorteil

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Von der Weser bis zur Nordsee: PLAWES erforscht Mikroplastik-Kontaminationen in Ökosystemen
20.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Der Monsun und die Treibhausgase
18.09.2017 | Forschungszentrum Jülich

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften