Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das französische Forschungsministerium gründet das Institut für Meeresgenomik

25.08.2003


Anfang Juli hat die Forschungsministerin Claudie Haigneré offiziell das "Institut für Meeresgenomik", eine wissenschaftliche Interessengemeinschaft (GIS - Groupement d’Interêt Scientifique), eröffnet. Partner dieser Initiative sind das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung, Fischerei und ländliche Geschäfte, die Region der Bretagne, das CNRS, das IFREMER und die Pierre und Marie Curie Universität.

... mehr zu:
»Genomics »Genomik »Meeresgenomik

Diese GIS wird die französische Gemeinschaft für Meeresbiologie mit den Fortschritten in der Genomik und Post-Genomik verbinden. Den Partnern bieten sich so mehrere vielversprechende wissenschaftliche Perspektiven:

  • Dank der komparativen Genomik wird die Meeresvielfalt erforscht werden können.

  • Mit Hilfe der umweltbedingten Genomik werden die Meeres- und Küstenökosysteme verstanden werden und Bewahrungs- und Schutzmaßnahmen getroffen werden können.
  • Die funktionelle Genomik ermöglicht einen wissenschaftlichen Ansatz zur Verwaltung der natürlichen Ressourcen und zur Verbesserung des Artenschutzes.
  • Neue Modelle und Untersuchungsinstrumente werden entdeckt.

Die Mitarbeiter der Forschungsgruppe kommen aus verschiedenen Forschungseinrichtungen, Meeresstationen und Universitäten, aus ganz Frankreich.

Zum Leiter des Instituts wurde Bernard Kloareg, Professor an der Pierre und Marie Curie Universität und Leiter der Forschungsgruppe "Meerespflanzen und Biomoleküle" bei der Biologiestation in Roscoff ernannt.

Die Schaffung des Instituts für Meeresgenomik geht mit der politischen Grundlinie des Premierministers einher. Er bestätigt die Notwendigkeit eine Logik innerhalb der wissenschaftlichen Projekte zu finden und die Koordinierung des Bereiches der Lebenswissenschaften zu überdenken.

Gleichzeitig haben die Forscher aus Roscoff auf europäischer Ebene ein Exzellenzzentrum gegründet. Das Forschungsnetz "Marine Genomics" wurde vor kurzem von der Europäischen Gemeinschaft angenommen. 330 europäische Forscher aus 43 Einrichtungen und 15 verschiedenen Ländern arbeiten in diesem Exzellenzzentrum mit. Zur wissenschaftlichen Leiterin des Forschungsnetzes "Marine Genomics" wurde Catherine Boyen, Forscherin des CNRS bei der Biologiestation in Roscoff, ernannt.

Kontakt: Bernard Kloareg, kloareg@sb-roscoff.fr
Exzellenzzentrum "Marine Genomics": Catherine Boyen, boyen@sb-roscoff.fr

Diesen Artikel finden Sie in "Wissenschaft-Frankreich" wieder, einem elektronischen Bulletin über die französische wissenschaftliche Aktualität in deutscher Sprache.
Kostenloses Abonnement per Email : sciencetech@botschaft-frankreich.de mit dem Vermerk " Wissenschaft-Frankreich ".

Die Wissenschaftsabteilung der französischen Botschaft in Deutschland setzt sich für die Förderung der bilateralen Kooperation zwischen Frankreich und Deutschland im Bereich Forschung und Entwicklung ein. Sie arbeitet an einer Verbesserung des Austausches von Informationen zwischen beiden Ländern über die Forschungseinrichtungen, Universitäten, die private Forschung und informiert über die wissenschaftliche Aktualität beider Länder.

Michel Guichard | idw
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-frankreich.de/allemand/index.htm

Weitere Berichte zu: Genomics Genomik Meeresgenomik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Tausende Holztäfelchen simulieren Plastikmüll
23.02.2017 | Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

nachricht Mehr wärmeliebende Tiere und Pflanzen durch Klimawandel
20.02.2017 | Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie