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Ozon-Emissionen sinken um 40 Prozent

07.08.2003


Die Politik der Bundesregierung zur Bekaempfung des Sommersmogs zeigt Wirkung. "Noetig ist es das Uebel an der Wurzel zu packen. Die Emissionen der ozonerzeugenden Stoffe muessen runter. Fahrverbote und aehnliche kurzfristig angelegte Massnahmen sind ungeeignet, eine akute Belastung mit Ozon zu reduzieren", sagte Bundesumweltminister Juergen Trittin. Die Bildung von Ozon sei ein komplizierter und weitraeumiger Prozess, der sich ueber einen laengeren Zeitraum erstrecke.



Erfolgreicher seien Massnahmen zur nachhaltigen Verminderung von Emissionen der sogenannten Ozon-Vorlaeufersubstanzen im Verkehr, bei mobilen Maschinen und Geraeten, bei Industrie- und Grossfeuerungsanlagen sowie zur Begrenzung des Loesemittelgehaltes in Produkten. Der von der Bundesregierung eingeschlagene Weg der Sommersmogbekaempfung ist erfolgreich. So ging die Zahl der Tage mit einer Ueberschreitung des Informationswertes von 180 µg/m³ von rund 80 Tagen Anfang der 90-er Jahre auf rund 30 Tage im Jahre 2002 zurueck. Und dies, obwohl die Sommer in den 90-er Jahren sehr heiss waren, was die Ozonbildung bekanntlich erheblich beguenstigt. Dies konnte erreicht werden, weil von 1990 bis heute die Emission der fuer die Ozonbildung verantwortlichen Schadstoffe bereits um 40 Prozent gesenkt worden ist. Bis zum Jahre 2010 ist im Rahmen einer neuen EU-Richtlinie ueber nationale Hoechstmengen eine Verminderung um nochmals 30 Prozent vorgesehen.

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Diese Schadstoffminderungen werden dazu fuehren, dass die Belastung der Menschen durch Sommersmog im Vergleich zu 1990 um etwa zwei Drittel gesenkt wird. Als Folge davon werden die Schwellenwerte zur Information und Warnung der Bevoelkerung auch in einem heissen Sommer nur noch selten ueberschritten werden. "Ohne diese Erfolge bei der Luftreinhaltung waeren die Ozonwerte in diesem Sommer noch um 100 µg/m³ hoeher als wir sie jetzt messen. Und wir haetten nicht nach Wochen, wie in diesem Jahr, sondern bereits nach wenigen Tagen einer Schoenwetterperiode die Warnwerte ueberschritten", sagte Trittin.

Michael Schroeren | BMU
Weitere Informationen:
http://www.bmu.de

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