Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ab sofort im Internet: Umweltdaten Deutschland Online

26.05.2003


Umweltbundesamt erweitert Datenangebot zur Umweltsituation in Deutschland



Wussten Sie, dass allein in Deutschland nach derzeitigem Trend bis zum Jahr 2010 im Durchschnitt täglich 119 Hektar Natur verloren gehen, nur um unseren wachsenden Bedarf an Siedlungs- und Verkehrsfläche zu stillen? Wussten Sie, wie viel Primärenergie im Jahr 2001 in Deutschland verbraucht worden ist? Umgerechnet in Kohleeinheiten und auf einen Zug verladen, hätte dieser eine Länge von rund 400 000 Kilometern und würde damit fast zehnmal um die Erde reichen! Dies und noch viel mehr erfahren Sie in "Umweltdaten Deutschland Online", das neue Angebot des Umweltbundesamtes (UBA) im Internet. Unter der Adresse www.umweltbundesamt.de finden Sie ab sofort alle im UBA verfügbaren aktuellen Daten und Fakten zur Umweltsituation in Deutschland - übersichtlich und einfach zu handhaben.



Darüber hinaus gibt es Hinweise über Zusammenhänge zwischen den umweltbeeinflussenden Akteuren, den Umweltentwicklungen und -veränderungen sowie gesellschaftlichen Reaktionen auf Umweltgefährdungen. So finden die Nutzerinnen und Nutzer neben Daten zur Bevölkerung und Flächennutzung aktuelle umweltrelevante Kenngrößen zur Gesamtwirtschaft, Land-, Wasser- und Abfallwirtschaft, Industrie, Energie, Verkehr, Tourismus und Umweltschutz.

Dazu gibt es ausführliche Informationen über aktuelle Entwicklungen in der Erdatmosphäre und in den Umweltmedien, mit Hinweisen zu Wirkungen auf Natur, Landschaft und Gesundheit. Hintergrundinformationen zu allen Themen - unter dem Stichwort "Berichtsblatt" - ergänzen das Angebot. Hierzu gehören Datenquellen, Rechtsgrundlagen, Umweltziele sowie weiterführende Literatur.

Das UBA erfüllt damit die Vorgaben der EG - Umweltinformationsrichtlinie. Diese fordert, über elektronische Kommunikationswege ständig aktuelle Umweltinformationen bereitzustellen, mit denen Beiträge zur Verbesserung des Umweltbewusstseins und zur Differenzierung des umweltpolitischen Meinungsbildes geleistet werden können.

Der Themenkatalog ist nach den allgemeinen Grundsätzen der Zusammenhänge zwischen Ursachen und Wirkungen gegliedert. Die Themen selbst werden nach den Kriterien des internationalen Berichtsansatzes "DPSIR" klassifiziert. Diese Abkürzung steht für: Driving Force (gesellschaftliche Aktivitäten), Pressure (Belastung), State (Umweltzustand im Sinne der Umweltqualität), Impact (Wirkung) und Response (Maßnahmen). Nach diesem Berichtsansatz wurden ebenso Links zu verwandten Themen eingearbeitet.

Die Orientierung auf der Internetseite ist einfach: Die einzelnen Beiträge werden über einen Themenkatalog ausgewählt und in der Bildschirmmitte angezeigt. Auf der rechten Bildschirmseite werden als Vorschau die zugehörigen Tabellen und Abbildungen dargestellt, die durch Anklicken vergrößert werden können.

Ulrike Bauer | idw
Weitere Informationen:
http://www.umweltbundesamt.de

Weitere Berichte zu: Umweltsituation Zusammenhänge

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Dynamische Katalysatoren für saubere Stadtluft
16.10.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Klimawandelbedingtes Aussterben von Arten kann kaum verhindert werden
10.10.2017 | Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise