Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Öko" muss nicht immer teuer sein

28.08.2002


  • Neue Ökoeffizienzanalyse bestätigt in beeindruckender Weise die Vorteile einer Farbreduktion mit Cyclanon ECO
  • Wasserverbrauch wird bis zu 40 Prozent reduziert

  • Anzahl der Spülbäder von 4 auf 1 gesenkt - Kein neuer Maschinenpark erforderlich


Cyclanon ECO verändert Prozesse. Es wird nach dem Färben von Fasern und Geweben aus Polyester, Polyester-Mischungen und Acetat eingesetzt. Ziel ist es, Farbbestandteile, die nicht an die Fasern gebunden und damit ungewünscht sind, aus dem Gewebe zu lösen. Cyclanon ECO ist gegenüber herkömmlichen Reduktionsmitteln einfacher und vollautomatisch zu dosieren; außerdem bleibt es beim Kontakt mit dem Luftsauerstoff stabil. Eine aktuelle Analyse zur Ökoeffizienz von Färbeprozessen, die auf Cyclanon ECO bauen, hat jetzt die Vorteilhaftigkeit des Produktes der BASF bestätigt. Mit Brief und (Öko-) Siegel: Cyclanon ECO ist schneller, sparsamer, gründlicher und umweltfreundlicher.


Reduktive Nachreinigung spielt eine entscheidende Rolle bei der Qualitätssicherung gefärbter Textilien. Der Arbeitsschritt sichert waschfeste Farbechtheit. Polyester, PE-Mischungen und Acetat werden mit Hilfe von Dispersionsfarbstoffen gefärbt. Nicht alle Farbbestandteile aus der Flotte gehen auch eine feste Bindung ein und haften dauerhaft am Gewebe. Werden diese Restbestände nicht
"ausgewaschen" färben die mit diesen Stoffen hergestellten Textilien ab - am Körper oder in der Waschmaschine. Kunden würden das kaum akzeptieren. In der Reduktion werden diese überschüssigen Farbbestandteile chemisch quasi "zerlegt" und ausgewaschen.

Das Ergebnis der Ökoeffizienzanalyse: Unter ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist der Einsatz von Cyclanon ECO durchgängig vorteilhaft. Eine solche Analyse erfasst alle ökonomischen und umweltrelevanten Faktoren von Arbeitsprozessen oder Produkten. Welche Ausgangsstoffe werden eingesetzt, wie viel Energie wird bei der Herstellung verbraucht, wie viel Abwasser entsteht, welche möglicherweise für die Umwelt schädlichen Stoffe fallen an, welche Kosten entstehen, was zum Beispiel kosten die Einsatzstoffe, was die Entsorgung ungewünschter Nebenprodukte? All das sind Fragen, die eine solche Ökoeffizienzanalyse zusammenfasst und in ein Gesamtbild fließen lässt.

Bei der BASF ist man sich sicher: "Die Textilmärkte der Zukunft werden es nicht hinnehmen, wenn ein Unternehmen die ökologische Komponente nicht berücksichtigt. Für uns ist es deshalb wichtig, schon heute ein funktionierendes Kontrollmittel zu besitzen, das nicht allein die ökonomische sondern eben auch die ökologische Leistungsfähigkeit des Unternehmens oder einzelner Produkte erfasst. Ich glaube, nachhaltiges Handeln wird sich für die BASF zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil entwickeln." Das sagt Thomas Pfisterer, Leiter Global Business Management, BASF Performance Chemicals for Textiles und unterstreicht damit, wie wertvoll die Ökoeffizienzanalyse auch für die zukünftige Entwicklung der Branche ist.

Im Falle von Cyclanon ECO zeigt sich: Wer Prozesse ökologischer gestaltet, fährt nicht teurer. Statt dessen wird sogar jede Menge gespart. Zum Beispiel Wasser: Der Verbrauch reduziert sich - im Vergleich zur herkömmlichen Arbeitsweise - um gut 40 Prozent. Der Clou liegt darin, dass der pH-Wert des Färbebades nicht mehrfach wechseln muss und somit die Anzahl der Spülbäder von 4 auf eines reduziert werden kann - dieses verringert den Wasserverbrauch gegenüber konventionellen Nachreinigungsverfahren erheblich. Denn herkömmliche Reduktionsmittel "arbeiten" bei hohem pH-Wert (im alkalischen Bereich) und müssen in mehreren Spülgängen, teilweise sogar mit heißem Wasser, ausgewaschen werden. Cyclanon ECO entfaltet dagegen bei niedrigem pH-Wert (im sauren Bereich) seine volle Wirkung. Das Auswaschen wird dadurch erheblich leichter.

Noch ein Superlativ: Die Zeitersparnis im Vergleich zu Prozessen, die konventionelle Reduktionsmittel nutzen, beträgt 30 Prozent. Damit sind alle Zweifel ausgeräumt: Neben den ökologischen sprechen auch klare ökonomische Gründe für den Einsatz der neuen Reduktions-Praxis. In diesem Fall verkehrt sich das Vorurteil "Öko ist teuer!" ins genaue Gegenteil. Für die Nachreinigung beim Färben von Polyester und Acetat ist die "Öko-Variante" die eindeutig wirtschaftlichere. Dr. Karl Siemensmeyer, bei der BASF zuständig für die Entwicklung von Färbereihilfsmitteln: "Die Ökoeffizienzanalyse hat uns gezeigt, dass dieser neue Prozess für unsere Kunden immense Vorteile hat. Hier spart "Öko" jede Menge Geld. Und um diese Vorteile zu nutzen, müssen die Färbereien auch keine neuen Anlagen beschaffen oder bestehende Einrichtungen umrüsten."
Aus Sicht der Effizienz ein weiterer wichtiger Punkt: Cyclanon ECO lässt sich leicht dosieren - es wird bereits flüssig angeliefert und reagiert nicht mit dem Sauerstoff der Luft. Dies nämlich ist einer der Nachteile, den herkömmliche Nachreinigungsmittel besitzen. Es wird nicht nur Wasser und Prozesszeit einge-spart, die Arbeit in der Färberei wird auf diese Weise leichter, einfacher und effizienter.

Nachreinigung mit Reduktionsmittel spielt eine entscheidende Rolle bei der Qualitätssicherung gefärbter Textilien. "Weltweit berücksichtigen alle modernen Färbereien diesen Schritt in der Produktion," sagt Dr. Karl Siemensmeyer und er ergänzt: "Besonders freut es uns natürlich, dass innerhalb der vergangenen
Monate viele Färbereien die enormen Vorteile einer Reduktion im sauren Bereich - also mit Cyclanon ECO - erkannt haben und auf das neue Verfahren setzen. Kein Wunder sparen wir doch Zeit, Wasser und Energie. Der Erfolg in der Praxis bestätigt uns."

Genau dieser Erfolg sei es auch, so der Leiter der globalen Geschäftseinheit, Thomas Pfisterer, der die Entwicklung und Vermarktung von ökoeffizienten Problemlösungen für die Textilindustrie zu einem der Grundpfeiler in der strategischen Ausrichtung der BASF macht: "Dies ist Teil unserer Differenzierungsstrategie und damit unseres Erfolgs im Markt. Ganz einfach, diese Analyse ist ein wertvolles Werkzeug das unsere Position stärkt und mit klaren Argumenten unsere Kunden überzeugt."

BASF: Auch bei Textilchemikalien international führend

Die BASF-Produktpalette bei Veredlungschemikalien für Textilien umfasst Standardprodukte und Spezialitäten für Schlichte, Vorbehandlung, Optische Aufheller, Färberei- und Druckereihilfsmittel, Beschichtung, Ausrüstung und Ink Jet.. Die ausgeprägte Verbundstrategie bei Forschung, Entwicklung und Produktion ist auch bei der Textilchemie eine der besonderen Stärken der BASF. Die international führende Stellung bei technischen Problemlösungen bieten der BASF und ihren Kunden entscheidende Wettbewerbsvorteile. Im Internet findet man Veredlungschemikalien für Textilien aus dem Hause BASF unter www.basf.de/textil. Weitere Informationen zur Ökoeffizienzanalyse befinden sich auf der Homepage der BASF unter www.basf.de.


Thomas Kessel | Pressemitteilungen
Weitere Informationen:
http://www.basf.de/textil
http://www.basf.de

Weitere Berichte zu: BASF Cyclanon Eco Textil Ökoeffizienzanalyse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Ins Herz der Blaualgenblüte: IOW-Segelexpedition „BloomSail“ geht an den Start
22.05.2018 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht Totes Holz für mehr Leben im See
18.05.2018 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Self-illuminating pixels for a new display generation

There are videos on the internet that can make one marvel at technology. For example, a smartphone is casually bent around the arm or a thin-film display is rolled in all directions and with almost every diameter. From the user's point of view, this looks fantastic. From a professional point of view, however, the question arises: Is that already possible?

At Display Week 2018, scientists from the Fraunhofer Institute for Applied Polymer Research IAP will be demonstrating today’s technological possibilities and...

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ins Herz der Blaualgenblüte: IOW-Segelexpedition „BloomSail“ geht an den Start

22.05.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Junger Embryo verspeist gefährliche Zelle

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Raumschrott im Fokus

22.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics