Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Umweltbericht 2001 liegt vor

26.07.2002


  • EnBW zieht positive Bilanz ihrer Umweltaktivitäten
  • Erneuerbare Energien, Energieeinsparpotenziale und Öko-Audit sind Themenschwerpunkte

Eine positive Bilanz ihrer unternehmerischen Aktivitäten zur Wahrung des ökologischen Gleichgewichts und im Sinne der Nachhaltigkeit zieht die EnBW Energie Baden-Württemberg AG in ihrem fünften veröffentlichten Umweltbericht. Wie die EnBW am Donnerstag mitteilte, wurden auch im Jahr 2001 neue Akzente gesetzt und der nachhaltige Ausbau der regenerativen Energien, insbesondere durch Bau und Erwerb von Wind- und Biomasseanlagen, beschlossen. Durch diese Maßnahmen sollen bis 2010 jährlich eine Million Tonnen CO2 eingespart werden. Die EnBW wird damit einem ihrer Umwelt-Leitsätze gerecht: "Umweltschutz, Wettbewerb und wirtschaftlicher Erfolg sind miteinander vereinbar."

Ende 2001 waren 10 Windkraftanlagen, 11 Biogas- und Biomasseanlagen und 17 Photovoltaikanlagen in Betrieb. Auch die Erzeugung aus Wasserkraft wuchs im vergangenen Jahr von 6,8 Mrd. kWh auf 7,1 Mrd. kWh. Unter den großen Verbundunternehmen Deutschlands belegt die EnBW mit 13,3 Prozent Anteil bei der Eigenerzeugung damit weiterhin Platz zwei; der Bundesdurchschnitt liegt bei etwa 4 Prozent. Nochmals zusätzlich gestärkt hat die EnBW ihr Engagement in der Wasserkraft mit dem Kauf der Energiesparte der Lonza Group, dem die Wettbewerbsbehörden im Januar 2002 zugestimmt haben.

Neben der Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnik, der Photovoltaik und der Geothermie führte die EnBW von 1998 bis 2001 ein Förderprogramm "Erneuerbare Energien und Energieeinsparungen" durch. Mit einem Gesamtaufwand von 6,3 Millionen Euro wurden 84 Passivhäuser, 1.657 Wärmepumpen und 2.322 solarthermische Anlagen bezuschusst.

Nach dem Rheinhafen-Dampfkraftwerk in Karlsruhe hat nun auch das Heizkraftwerk in Heilbronn im April 2002 das Öko-Audit erfolgreich bestanden. Als einziges großes Energieunternehmen lässt die EnBW ihre Kraftwerke nach den strengen Kriterien der Öko-Audit-Verordnung der Europäischen Union zertifizieren.

Für den energiebewussten Verbraucher bietet die EnBW diverse Dienstleistungen an. Dazu gehören der kostenlose Stromverbrauchs-Check und Energiespar-Tipps sowie der Power-saver zur Reduzierung der Stand-by-Verluste, der 14.000-mal angefordert wurde. Die Möglichkeit, in Kommunen mit einem umfassenden Energiebericht Einsparpotenziale zu definieren und umzusetzen, nahmen im Berichtsjahr rund 370 Städte und Gemeinden wahr.

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne den aktuellen Umweltbericht zu.

Unternehmenskommunikation | ots
Weitere Informationen:
http://www.enbw.com

Weitere Berichte zu: Biomasseanlagen Umweltbericht Wasserkraft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Müll in den Weltmeeren überall präsent: 1220 Arten betroffen
23.03.2017 | Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

nachricht Internationales Netzwerk bündelt experimentelle Forschung in europäischen Gewässern
21.03.2017 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Clevere Folien voller Quantenpunkte

27.03.2017 | Materialwissenschaften

In einem Quantenrennen ist jeder Gewinner und Verlierer zugleich

27.03.2017 | Physik Astronomie

Klimakiller Kuh: Methan-Ausstoß von Vieh könnte bis 2050 um über 70 Prozent steigen

27.03.2017 | Biowissenschaften Chemie