Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Gebrauchten auf Herz und Nieren prüfen

06.10.2000

An der Fachhochschule Gelsenkirchen gründeten Vertreter des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), der Automobilindustrie, von den Bundesanstalten für Arbeits- und Umweltschutz sowie von entsprechenden Verbänden einen Arbeitsausschuss zur Altautoverwertung.


Das Wuppertaler Unternehmen "B+B

Autorecycling" ist eins von tausend Autoverwertern in der

Bundesrepublik Deutschland. Links: Geschäftsführer Klaus Jürgen

Reese, rechts Prof. Dr. Ralf Holzhauer. Foto: FHG/SB, Abdruck

honorarfrei

Gelsenkirchen. In Deutschland werden pro Jahr etwa eine Million Gebrauchtautos in ihre Einzelteile zerlegt und dann als preiswerte Ersatzteile weiter verkauft. Ein Qualitätssiegel für gebrauchte Autoteile könnten dem Kunden zukünftig mehr Informationen und damit mehr Sicherheit beim Kauf solcher Ersatzteile bringen. Verantwortlich für die Entwicklung der Rahmenbedingungen ist Recycling-Professor Dr. Ralf Holzhauer vom Fachbereich Versorgungs- und Entsorgungstechnik der Fachhochschule Gelsenkirchen. Holzhauer ist vor kurzem zum Obmann eines Arbeitsausschusses für Altautoverwertung gewählt worden, der sich unter anderem ein solches Qualitätssiegel zum Ziel gesetzt hat. Gegründet wurde der Ausschuss vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI), bei der Gründung im September an der Fachhochschule Gelsenkirchen waren aber auch Vertreter der Autoverwertung, der Automobilhersteller wie Ford und BMW, der Versicherungswirtschaft, vom Verband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes sowie von den Bundesanstalten für Arbeits- und Umweltschutz dabei.

Unterstützung auf dem Weg zum Gütesiegel bekommt Holzhauer auch aus dem eigenen Haus: Prof. Dr. Rüdiger Tiemann vom Recklinghäuser Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der Fachhochschule Gelsenkirchen kümmert sich darum, dass die spätere kostengünstige Demontage und Wiederverwendung von Material oder Komponenten schon bei der Produktentstehung von neuen Automobilen berücksichtigt wird.

Dr. Barbara Laaser (Pressestelle) | idw

Weitere Berichte zu: Altautoverwertung VDI

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Wasserqualität von Flüssen: Zusätzliche Reinigungsstufen in Kläranlagen lohnen sich
24.05.2017 | Eberhard Karls Universität Tübingen

nachricht Eisenmangel hemmt marine Mikroorganismen
19.05.2017 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten