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Meeresumweltschutz: Kooperationsvereinbarung für Umweltüberwachung in Nord- und Ostsee

18.01.2008
Am Freitag haben das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) eine Aktualisierung der bereits seit 1993 bestehenden Vereinbarung über die Durchführung meeres-kundlicher Untersuchungen zur Überwachung des Zustands der Meeresumwelt beschlossen.

Die Untersuchungen sind ein Beitrag zum nationalen Bund/Länder-Messprogramm für Nord- und Ostsee und zu international vereinbarten Überwachungsprogrammen. Es gelten die Regeln und Vorgaben der für diese Meeresgebiete maßgeblichen Schutzregime OSPAR und HELCOM, der Eu-ropäischen Gemeinschaft und der IMO.

Wie BSH-Präsident Prof. Dr. Peter Ehlers und der Direktor des IOW Prof. Dr. Bodo v. Bodungen anlässlich der Unter-zeichung der neuen Vereinbarung mitteilten, wird das IOW im Auftrag des BSH insbesondere Aspekte des verstärkten Algenwachstums durch die Zunahme von Nährstoffen (Eutrophierung), der biologischen Vielfalt der Ökosysteme, der Meeresgeologie und der Einschleppung fremder Arten untersuchen. Die Untersuchungen des Wasseraustausches zwischen Nord- und Ostsee sowie die Belastung der Ostsee mit Schadstoffen sind weitere Schwerpunkte.

Ehlers und v. Bodungen begrüßten, dass nun auch biologische Aspekte der Nordsee untersucht würden. Bei der Überwachungsfahrt des BSH im Februar, für die das niederländische Forschungsschiff Pelagia gechartert wurde, werden daher auch erstmals Biologen des IOW mit an Bord sein.

Dr. Barbara Hentzsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.bsh.de/de/Das%20BSH/Presse/Aktuelle%20Meldungen/index.jsp

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