Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

50 Ideen für nachhaltige Städte

17.10.2013
Fraunhofer-Innovationsnetzwerk »Morgenstadt: City Insights« hat sechs Vorreiterstädte analysiert

Seit Mai 2012 arbeiten zehn Fraunhofer-Institute mit zahlreichen Partnern aus Industrie, Wirtschaft und Stadtverwaltungen an Konzepten für saubere, effiziente und lebenswerte Städte. Nach der Analyse von sechs Vorreiterstädten präsentiert das Innovationsnetzwerk »Morgenstadt: City Insights« über 100 Best Practices für nachhaltige Stadtentwicklung.


Fraunhofer-Innovationsnetzwerk »Morgenstadt: City Insights«
© Fraunhofer, Fish Blowing Bubbles GmbH

Städte sind der Schlüssel zu einer nachhaltigen Zukunft. Die politischen und ökonomischen Grundlagen, die wir heute schaffen, entscheiden morgen über die Qualität unserer Ökosysteme und darüber, ob wir unsere Ressourcen sichern und erhalten können – und zwar weltweit.

Um Städte nachhaltig zu gestalten, sind technische, organisatorische und finanzielle Innovationen notwendig – sowohl für die Organisation von Stadt-Systemen als auch für tragende Geschäftsmodelle. Diese entstehen dort, wo neue Technologien auf kreative Ansätze treffen und wo die relevanten Akteure interdisziplinär zusammenarbeiten. Die Fraunhofer-Initiative »Morgenstadt« bietet diesen Raum für Innovation und aktive Arbeit.

Das Innovationsnetzwerk »Morgenstadt – City Insights« ist ein Teilprojekt der Fraunhofer-Initiative und hat seit Mai 2012 sechs internationale Vorreiterstädte analysiert. Dabei hat das Projektteam über 100 Best Practices für nachhaltige Stadtentwicklung aus acht Forschungssektoren untersucht.

Herausgekommen sind dabei 50 innovative und wegweisende Ideen für Einzelprojekte in kleineren Konsortien aus Industrie, Kommunen und Forschung. Gleichzeitig entwickeln die Fraunhofer-Forscher auf Basis der Analysen ein Instrument, mit dem Stadtsysteme zukünftig in Bezug auf deren Nachhaltigkeits-Performance analysiert werden können.

Nun gilt es, Handlungsbedarfe und Entwicklungspotenziale von Städten weltweit zu identifizieren. Langfristiges Ziel des Innovationsnetzwerks »Morgenstadt – City Insights« ist es, ab Januar 2014 gemeinsam mit Städten und Industriepartnern ganzheitliche Strategien und integrierte Lösungen zu erarbeiten, um den Wandel der Stadtsysteme zu gestalten. Dabei kommt es darauf an, die Nachhaltigkeitseffekte auf Gesamt-Stadtebene zu maximieren und die daraus entstehenden Folgeprobleme, die solch ein grundlegender Wandel nach sich ziehen kann, zu minimieren.

Dies geschieht im Rahmen von verschiedenen Forschungs- und Umsetzungsprojekten. Konsortien aus Forschung, Industrie und Kommunen profitieren in nationalen und internationalen Stadtprojekten von den Fraunhofer-Forschungskonzepten. Durch die starke Allianz aus Industrie und Städten soll es mit ausgewählten Referenzprojekten gelingen, internationale Sichtbarkeit auf Gesamtstadt-Ebene zu erreichen.

Das Innovationsnetzwerk ist auf eine langfristige Kooperation zwischen Industrie, Forschung und Städten angelegt. Zu den 32 Partnern im Netzwerk zählen sowohl Unternehmen verschiedener Branchen wie Bosch, Daimler oder die EnBW als auch Städte wie Berlin, Düsseldorf oder Freiburg. Ein Überblick aller Partner ist im Internet unter www.morgenstadt.de zu finden. Interessierte Unternehmen oder Städte können dem Netzwerk jederzeit als Partner beitreten.

Ansprechpartner:
Alanus von Radecki
Urban Systems Engineering
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon +49 711 970-2169
E-Mail: alanus.radecki@iao.fraunhofer.de
Weitere Informationen:
http://www.morgenstadt.de
- Weitere Informationen zur Morgenstadt-Initiative
http://www.iao.fraunhofer.de/images/produktblaetter/morgenstadt_phase_2_en.pdf
- Produktblatt
http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/mobilitaets-und-stadtsystem-gestaltung
/iao-news/1210-50-ideen-fuer-nachhaltige-staedte.html
- Link zum Beitrag

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Frühwarnsignale für Seen halten nicht, was sie versprechen
05.12.2016 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

nachricht Besserer Schutz vor invasiven Arten
15.11.2016 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie