Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Radionuklidgenerator für höchste radiochemische Reinheit

18.09.2012
Kurzlebige Radionuklide finden heutzutage einen vielfältigen Einsatz in verschiedenen Bereichen der Medizin, da sie aufgrund der Strahlung, die sie abgeben vor allem für diagnostische aber auch für therapeutische Zwecke eingesetzt werden. Gewonnen wer¬den diese Radionuklide aus Mutternukliden, welche in einem Generator durch Elution das Tochter-Nuklid abgeben. Angesichts der geringen Halbwertszeit sind die Toch-ternuklide nicht schädlich für die Gesund-heit. Weisen die Mutternuklide jedoch eine längere Halbwertszeit auf und werden par-tiell mit dem Tochternuklid abgetrennt, so kann das gesundheitsschädigend sein. Aus diesem Grund ist nur ein minimaler Gehalt an Mutternuklid in dem zu injizierenden Tochternuklid-Eluat erlaubt. Dieser Grenz-wert ist arzneimittelrechtlich festgelegt und darf nicht überschritten werden. Des-halb ist es bei der Herstellung der Radionu¬klide wichtig, den “break-through“ des Mut-ternuklids in die Tochternuklidlösung möglichst gering zu halten.

Mit dem vorliegenden neu entwickelten Ver-fahren erfolgt die Trennung der Tochternuli-de vom Mutternuklid auf besonders wir-kungsvolle Weise. Mögliche Mutternuklid/ Tochternuklid-Kombinationen sind 82Sr/82Rb, 188W/188Re, 68Ge/68Ga, 44Ti/44Sc, 225Ac/213Bi, 90Sr/90Y, 229Th/(225Ra)225Ac und 227Ac/(223Th)223Ra. Neu an diesem Verfah-ren sind die V-förmige Absorptionssäule und das beidseitige Elutionsverfahren. Dank der besonders geformten Absorptionssäule und des Pendel-Elutionsverfahrens wird das Mutternuklid in der Absorptionssäule in dem geknickten Teil der V-Säule so fixiert, dass ein Tochternuklid mit höchster radiochemi-scher Reinheit gewonnen wird. Bei dem bisherigen uni-direktionalen Elutionsverfah-ren mit einer geraden Absorptionsssäule kommt es zur Ausdehnung der Mutternuk-lidzone und dadurch auch zu einem ver-stärkten Durchbruch des Mutternuklids.

Weitere Informationen: PDF

IMG Innovations-Management GmbH
Tel.: +49 (0)631/31668-50

Ansprechpartner
Dr. Klaus Kobek

info@technologieallianz.de | TechnologieAllianz e.V.
Weitere Informationen:
http://www.technologieallianz.de/angebote.php?sort=sag&id=2877&lang=de
http://www.technologieallianz.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Technologieangebote >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Im Focus: 3-D scanning with water

3-D shape acquisition using water displacement as the shape sensor for the reconstruction of complex objects

A global team of computer scientists and engineers have developed an innovative technique that more completely reconstructs challenging 3D objects. An ancient...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

Gipfeltreffen der String-Mathematik: Internationale Konferenz StringMath 2017

24.07.2017 | Veranstaltungen

Von atmosphärischen Teilchen bis hin zu Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen

24.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

IT-Experten entdecken Chancen für den Channel-Markt

25.07.2017 | Unternehmensmeldung

Erst hot dann Schrott! – Elektronik-Überhitzung effektiv vorbeugen

25.07.2017 | Seminare Workshops

Dichtes Gefäßnetz reguliert Bildung von Thrombozyten im Knochenmark

25.07.2017 | Biowissenschaften Chemie