Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Monoklonaler anti-Idiotyp-Antikörper Ganglidiomab

23.02.2012
Die Erfindung stellt einen alternativen anti-Idiotyp-Antikörper zum Antigen GD2 bereit, welcher im Vergleich zum bekannten 1A7 eine veränderte Bindungsaffinität aufweist. Dabei sind bei dem anti-idiotypischen Antikörper mindestens 95 % der Aminosäuresequenz der variablen Regionen der leichten Kette identisch zur SEQ ID Nr 1 sowie der schweren Ketten identisch zur SEQ ID Nr 3 und er ist zudem wirksam als Disialogangliosid-GD2-anti-Idiotyp-Antikörper (eine oder mehrere Aminosäuren werden unter Beibehaltung der Funktion des Antikörpers entfernt, hinzugefügt oder ausgetauscht). Der Antikörper ist monoklonal, polyklonal oder rekombiniert. Die Erzeugung eines Antikörpers erfolgt erfindungsgemäß mittels einer Hybridomzelllinie. Darüber hinaus wird ein Polynuc-leotid bereit gestellt, dessen Nucleotidsequenzen zu mindestens 95 % identisch zur SEQ ID Nr 2 und SEQ ID Nr 4 sind und für den anti-idiotypischen Antikörper kodieren. Sowohl der Antikörper als auch das Polynucleotid können in wirksamer Menge Bestandteile von pharmazeutischen Zubereitungen oder Impfstoffen sein. Verwendet werden der Antikörper und das Polynucleotid zur Auslösung einer Immunantwort in einem Individuum, die beispielsweise gegen das Antigen Disialogangliosid GD2 gerichtet ist. Ebenso ist eine Behandlung oder Prävention (Impfung) einer mit GD2-Expression assoziierten Erkrankung, wie beispielsweise einem neuroektodermalen Tumor (u.a. Melanom, Neuroblastom, Sarkom (Ewingsarkom, Osteosarkom), kleinzelliges Lungenkarzinom, Glioblastom), möglich. Es handelt sich also um einen Krebsimpfstoff, der zur aktiven Immunisierung gegen neuroektodermale Tumore genutzt werden kann. Weitere Anwendungen wären Untersuchungen von biologischen Proben und Körperflüssigkeiten hinsichtlich anti-GD2-Antikörper und deren Derivate sowie die Detektion von Zellen, die genetisch manipuliert wurden, um rekombinante Derivate eines anti-GD2-Antikörpers zu exprimieren.

Weitere Informationen: PDF

PVA Mecklenburg-Vorpommern AG
Tel.: +49 (0)381/49 74 74 0

Ansprechpartner
Moritz v. Grotthuss, Dr. Rüdiger Werp

info@technologieallianz.de | TechnologieAllianz e.V.
Weitere Informationen:
http://www.technologieallianz.de/angebote.php?sort=sag&id=2653&lang=de
http://www.technologieallianz.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Technologieangebote:

nachricht Highly conductive pastes for printable electronic applications and devices
18.01.2017 | TechnologieAllianz e.V.

nachricht Direkte Kalibrierung von CCD-Sensoren zur Verwendung in Kamera-Messsystemen
16.01.2017 | TechnologieAllianz e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Technologieangebote >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flashmob der Moleküle

19.01.2017 | Physik Astronomie

Tollwutviren zeigen Verschaltungen im gläsernen Gehirn

19.01.2017 | Medizin Gesundheit

Fraunhofer-Institute entwickeln zerstörungsfreie Qualitätsprüfung für Hybridgussbauteile

19.01.2017 | Verfahrenstechnologie