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Methode zur Isolierung kleiner RNAs zur Entwicklung von klinischen Markern

23.02.2012
Ein großer Teil der Genregulation in Eukaryonten findet auf Ebene der RNA-Moleküle statt. Die sogenannten mirkoRNAs (miRNAs) scheinen an der Regulation von etwa 30% aller menschlichen Gene beteiligt zu sein. Diese „small RNA“ Moleküle (sRNA) spielen auch bei der Entstehung von Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder neurologischen Erkrankungen eine Rolle. Krankheitsassoziierte Änderungen der miRNA-Expressionsmuster eröffnen somit neue prognostische und diagnostische Möglichkeiten und eignen sie sich zur Entwicklung klinischer Marker. Die Identifikation neuer miRNAs bzw. die Erstellung neuer miRNA-Profile setzt die effiziente Extraktion der kleinen RNA-Moleküle aus einer Probe voraus. MiRNAs sind intrazellulär meist nur sehr gering konzentriert und gehen bei der Extraktion häufig verloren oder können nicht bis zum Detektionslevel angereichert werden. Die Erfindung basiert auf der Fähigkeit des Pflanzen-viralen Proteins „Helper- Component-Proteinase (HC-Pro) kleine RNA-Moleküle zu binden und somit anzureichern. Ferner wurde ein Protein aus der Familie der Cupine identifiziert, was die Bindefähigkeit der HC-Pro noch zusätzlich erhöht.

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Tel.: +49 (0)631/31668-50

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Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

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