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Methode zur Isolierung kleiner RNAs zur Entwicklung von klinischen Markern

02.09.2010
Ein großer Teil der Genregulation in Eukaryonten findet auf Ebene der RNA-Moleküle statt. Die sogenannten mirkoRNAs (miRNAs) scheinen an der Regulation von etwa 30% aller menschlichen Gene beteiligt zu sein. Diese „small RNA“ Moleküle (sRNA) spielen auch bei der Entstehung von Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder neurologischen Erkrankungen eine Rolle. Krankheitsassoziierte Änderungen der miRNA-Expressionsmuster eröffnen somit neue prognostische und diagnostische Möglichkeiten und eignen sie sich zur Entwicklung klinischer Marker. Die Identifikation neuer miRNAs bzw. die Erstellung neuer miRNA-Profile setzt die effiziente Extraktion der kleinen RNA-Moleküle aus einer Probe voraus. MiRNAs sind intrazellulär meist nur sehr gering konzentriert und gehen bei der Extraktion häufig verloren oder können nicht bis zum Detektionslevel angereichert werden. Die Erfindung basiert auf der Fähigkeit des Pflanzen-viralen Proteins „Helper- Component-Proteinase (HC-Pro) kleine RNA-Moleküle zu binden und somit anzureichern. Ferner wurde ein Protein aus der Familie der Cupine identifiziert, was die Bindefähigkeit der HC-Pro noch zusätzlich erhöht.

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