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Katalysator zur asymmetrischen Olefinmetathese,

20.01.2010
Die homogen katalysierte Olefinmetathese hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig entwickelt und stellt eine am häufigsten eingesetzte Transformation in der modernen chemischen Synthese dar. Allerdings eignet sich die homogen katalysierte Olefinmetathese derzeit noch nicht für die asymmetrische Katalyse.

Bisher wurden im Bereich der Grubbs II Katalysatoren die folgenden Ansätze verfolgt: der Einsatz monodentaler nicht-funktionaler N-heterocyclischer Carbenliganden (NHC) mit chiralen Zentren im Imidazolring oder in der Seitenkette sowie der Einsatz funktionalisierter NHC auf Basis des 1,1’-Binaphthyls zur Bildung eines Chelatli-ganden. Jedoch haben die chiralen NHC bisher nicht die gewünschte Leistung in der asymmetrischen Katalyse erbracht. Der essentielle Nachteil der NHC zeigt sich bei der Enantiomerenverteilung der Produkte, welche die Erwartungen nicht erfüllt. Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens kann die Gewinnung enantiomerenreiner Produkte möglich werden. Im Gegensatz zu vielen synthetischen Ansätzen wird in biologischen Systemen oft totale Enantioselektivität erreicht.

Weitere Informationen: PDF

PVA Mecklenburg-Vorpommern AG
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