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Identifizierung metastasierungsrelevanter Gene

18.01.2010
Aufgabe der Erfindung ist ein molekularbiologischer Ansatz zur Entwicklung von Medikamenten zur Vorbeugung der Ausbreitung von Krebstumoren im Körper.

Einleitung

Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass der Krebs bereits im Jahr 2010 Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Haupttodesursache ablösen wird. Nach Schätzungen treten 2009 weltweit zwölf Millionen neue Krebserkrankungen auf, wobei etwa sieben Millionen Menschen an den Tumoren sterben könnten. Im Jahr 2030 wird es voraussichtlich jedes Jahr zwanzig bis sechsundzwanzig Millionen neue Krebsfälle geben und dreizehn bis siebzehn Millionen Tote.

Problemstellung

Das größte Gefahrenpotential eines Tumors liegt in der Fähigkeit von Tumorzellen den Primärtumor zu verlassen, in andere Gewebe einzuwandern und dort Metastasen zu bilden. In verschiedenen Tumorentitäten wie Beispielsweise beim Pankreaskarzinom stellt die frühe Metastasierung des Primärtumors ein besonderes Problem dar, da sie in vielen Fällen bereits bei Diagnosestellung zu einer metastasierten und damit inoperablen Situation führt.

Die zugrunde liegende Aufgabenstellung der vorliegenden Erfindung ist die Entdeckung von neuen Wirkstoffen zur Behandlung von Pankreas Krebs. Das bisherige Verständnis der Regulationsmechanismen im Zusammenhang mit der Metastasierung von Tumorzellen ist unvollständig und beruht in vielen Fällen auf „in vitro“ Untersuchungen und wenigen etablierten Tiermodellen.

Innovation

Die im Zusammenhang mit der Metastasierung als Funktionsträger identifizierten Gene bzw. Genprodukte und der ihnen zugeordnete molekulargenetische Regulierungsmechanismus sollen erfindungsgemäß als Ansatzpunkte für Therapieentwicklungen dienen.

Es konnten für den Retinsäure Rezeptor-α, die microRNA miR-10a und die Hox-Gene HoxB1, bzw. HoxB3 eine Rolle in der Regulation metastasierender Eigenschaften bei Tumorzellen nachgewiesen werden. Diese Gene/Proteine sind Bestandteil eines bisher nicht beschriebenen Regulationsmechanismus, der die Migrationseigenschaften von Tumorzellen beeinflusst.

Nutzen
• Beeinflussung der Metastasierungseigenschaften von Tumorzellen
• Zielstrukturen können als Therapieansätze im Zusammenhang mit der Metastasierung von Tumorzellen dienen

• „knock-down“ von miR-10 durch RARa Antagonisten (small molecule drug),bzw. spezifische Morpholinos stellen einen vielversprechenden Ansatz dar

Fachbereich:
Pharmakologie
Onkologie
Stand Entwicklung:
Stand Schutzrecht:
Patent (EU) angemeldet.
Internationale Nachanmeldung möglich.
Angebot:
Lizenzvertrag
Patentverkauf
Entwicklungskooperation
© PVA-MV AG, 2009
Kontakt:
Tobias Parikh
PVA-MV AG
Gerhart-Hauptmann-Str. 23
D-18055 Rostock
Tel +49-381-49 74 74-1
Fax +49-381-49 74 74-9
t.parikh@pva-mv.de

Heike Klockow | PVA-MV AG
Weitere Informationen:
http://www.pva-mv.de

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