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Hohlimplantat zur Belüftung des Mittelohres

25.03.2010
Die Aufgabe dieser Erfindung ist es, die stabile und aktive Mittelohrbelüftung bei Patienten mit chronischen Mittelohrentzündungen zu sichern.

Einleitung

Bei der Entstehung von Mittelohrerkrankungen spielen chronische Tubenfunktionsstörungen eine große Rolle. Tubenfunktionsstörungen, die durch Stenosen verursacht werden, führen zu einem Unterdruck im Mittelohr und zu einer Flüssigkeits-bildung und Schleimhautschädigung. In Folge dessen, können chronische Entzündungen auftre-ten, welche bis hin zur Zerstörung von Gehör-

knöchelchen und dem Trommelfell führen. Mit Hilfe eines erfindungsgemäßen elastischen Hohl-implantats kann die natürliche Tubenfunktion zuverlässig und langfristig gewährleistet werden.

Problemstellung

Auf Grund der komplexen Struktur der
Eustachischen Röhre oder Ohrtrompete ist die Entwicklung erfolgreicher Therapieansätze für die Behandlung von Tubenfunktionsstörungen schwierig. Für mehrere Millionen Betroffene exis-tiert bis heute keine zuverlässige und langfristig wirksame Therapie. Die Entwicklung neuer, effek-tiver therapeutischer Ansätze zur Behandlung chronischer Tubenbelüftungsstörungen ist erforderlich.

Innovation

Die vorliegende Erfindung eines Hohlimplantats mit einer distalen und einer proximalen Öffnung bietet eine zuverlässig und langfristig wirksame Therapie, um die natürliche Tubenfunktion zu er-setzen. Dabei erhält das Mittelohrsystem An-schluss an das belüftete Nasennebenhöhlensys-tem, wodurch keine zusätzlichen äußeren Körper-öffnungen zur Belüftung entstehen.

Flexible Peristaltikelemente, die teilweise mit Flüssigkeit gefüllt sind und dem elastischen Hohl-implantat über die gesamte Länge zugeordnet sind, ermöglichen die Aktivierung des Hohlimplan-tats durch willkürliche Muskelbewegungen. Über die Peristaltikbewegung wird auf das elastische Hohlimplantat einen Druckausgleich zwischen den endständigen Öffnungen bewirkt. Das Hohlimplan-tat ermöglicht eine verbesserte, stabile und aktive Belüftung des Mittelohrsystems unter wechseln-den Drucksituationen. Und setzt keine äußerlich- en Körperöffnungen, durch die z.B. Wasser, Fremdkörper oder Krankheitserreger eindringen könnten.

Nutzen

• Wiederherstellung der Hörfähigkeit
• langfristige Wirksamkeit
• keine zusätzlichen äußeren Körperöffnungen
Fachbereich:
Medizintechnik &
Medicalprodukte
Stand Entwicklung:
Stand Schutzrecht:
Patent (DE) eingereicht.
Internationale Nachanmel-
dung möglich.
Angebot:
Lizenzvertrag
Patentverkauf
Entwicklungskooperation
PVA - MV AG
Gerhart-Hauptmann-Straße 23
D - 18055 Rostock
Tel. +49 (381) 49 74 74-6
Fax. +49 (381) 49 74 74-9
c.hanke@pva-mv.de

| PVA-MV AG
Weitere Informationen:
http://www.pva-mv.de

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