Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ceramic Coatings - Oberfläche mit antibakteriellen und Antifouling-Eigenschaften

11.03.2014

Entwickelt wurde eine Keramik-Beschichtung, die auf Basis von chemisch inerten Oxid-Nano-Partikeln eine besondere Mikrostrukturierung aufweist. Darüber hinaus wird der Keramik-Oberfläche durch anhaftendes Lysozym eine biofunktionale Wirkung verliehen. Dadurch wird sowohl ein hoher Grad an Festigkeit als auch eine höchst effektive antimikrobielle Wirkung erreicht. Die keramische Beschichtung führt zu einem effektiven Oberflächenschutz gegen Abnutzung, Korrosion und Bakterienablagerung unter umwelt- und gesundheitsverträglichen Gesichtspunkten. Dadurch ist sie geeignet für den Einsatz in lebensmittelverarbeitenden Prozessen. Sie bietet eine Alternative zum Einsatz von Bioziden und Antibiotika bei der Bekämpfung von Biofilmen bzw. sie vermeidet deren Bildung sogar. Neben der antimikrobiellen Wirkung bietet die Oberfläche alle Vorteile einer keramischen Beschichtung: Härte, mechanische Belastbarkeit, ist chemisch stabil und unreaktiv. Durch den Schutz der Oberfläche werden die Systeme langlebiger, benötigen weniger Reinigungsaufwand und führen so zu Kosteneinsparungen. Ferner ist die Oberfläche aufgrund der Verwendung des körpereigenen Lysozyms auch für die Beschichtung von Implantaten zur Vermeidung der Kontamination während der Operation geeignet. Um die Aktivität des auf die keramische Oberfläche immobilisierten Lysozyms zu überprüfen, wurden Laborversuche erfolgreich durchgeführt. Dabei wurde ein Durchflusssystem aufgebaut, in welchem mit zugeführten Modellmikroorganismen und aggressiven Inhaltsstoffen harsche Umweltbedingungen simuliert wurden. Je nach Anwendung und Bedarf können verschiedene mikrostrukturierte Oberflächen hergestellt werden. Dies geschieht mit Hilfe des Micro-Moulding oder Micro-Contact-Printing, welches universell auf verschiedene Geometrien anwendbar sind . Für die jeweilige Anwendung muss die Oberfläche angepasst und weiterentwickelt werden.

Weitere Informationen: PDF

InnoWi GmbH
Tel.: +49 (0)421/9600-722

Ansprechpartner
Cornelia Sitte

Der TechnologieAllianz e.V. als Verband deutscher Technologie- und Patentverwertungs-Agenturen erschließt Unternehmen das gesamte Spektrum innovativer Forschungsergebnisse nahezu aller deutschen Hochschulen und diverser außeruniversitärer Forschungsstätten. Über 2.000 verschiedene, in der Regel bereits patentierte Technologie-Angebote aus 14 Branchen stehen Unternehmen zur Verfügung, um ihnen einen Zeitvorsprung am Markt zu sichern. Unter www.technologieallianz.de bieten die Mitglieder der TechnologieAllianz einen kostenlosen, schnellen und unbürokratischen Zugang zu allen weiteren Angeboten der deutschen Forschungslandschaft ebenso wie gezielte Unterstützung zur erfolgreichen Vermittlung der Technologien.

info@technologieallianz.de | TechnologieAllianz e.V.
Weitere Informationen:
http://www.technologieallianz.de/angebote.php?sort=sag&id=03446&lang=de
http://www.technologieallianz.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Technologieangebote:

nachricht Oligomeric vaccines
27.03.2017 | TechnologieAllianz e.V.

nachricht Flexible und starre, Schwermetall-freie, organische Batteriematerialien
09.03.2017 | TechnologieAllianz e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Technologieangebote >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit

Antibiotikaresistenz zeigt sich durch Leuchten

28.03.2017 | Biowissenschaften Chemie