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CCPC - Kontinuierlicher Gegenstrom-Zentrifugalverteilungsextraktor

07.12.2012
Bei der kontinuierlichen Gegenstrom-Zentrifugalverteilungsextraktion (CCPC) werden beide Phasen gleichzeitig im Gegenstrom durch die Kammern gefördert, was eine kontinuierliche Trennung ermöglicht. Die kontinuierliche Arbeitsweise wird dadurch erreicht, dass die einzelnen Kammern jeweils durch zwei Kanäle miteinander verbun-den sind (ein Kanal je mobiler Phase) und so eine Kammerkaskade bilden. Ventile mit kurzen Öffnungs-zyklen regeln durch eine speziell entwickelte Ver-schaltung der Ein- und Ausgangsströme aus dem Rotor die Flussrichtung der einzelnen Phasen, sodass ein Gegenstrom über die gesamte Kammerkaskade ermöglicht wird. Das zu trennende Stoffgemisch wird dabei in der Mitte der Kammerkaskade kontinuierlich eingeleitet. Entsprechend der Verteilungskoeffizienten der einzelnen Komponenten zwischen beiden mobilen Phasen erfolgt der Trenneffekt.

Von Vorteil bei der CCPC ist die Gestaltung von kombinierten „Mixer- und Settler-Einheiten“ in kleinem Maßstab. Das anliegende Zentrifugalfeld erlaubt es dabei auch instabile Phasensystem einzusetzen. Zudem lässt sich über die Zahl der Kammern die Trennschärfe und über die Kammergröße die Trennleistung leicht auslegen. Kommerzielle Anwendung: CPC und CCPC sind Verfahren, welche bei der präparativen Aufreinigung von chemischen und biotechnologischen Produkten, sowie bei Naturstoffextrakten Anwendung finden. Mit der CPC im Batchbetrieb konnten bisher jedoch nur begrenzte Mengen aufgereinigt werden, weshalb sich das Verfahren trotz der guten Trennleistung nur für Laboranwendungen durchgesetzt hat. Der neue Extraktor erlaubt es erstmals, das Trennprinzip der CPC kontinuierlich einzusetzen, was das Verfahren für Anwendungen im industriellen Maßstab interessant macht. Das Verfahren stellt dabei ein besonders schnelles und flexibles Trennverfahren für chemische und biotechnologische Produkte bzw. Naturstoffe dar.

Weitere Informationen: PDF

PROvendis GmbH
Tel.: +49 (0)208/94105 10

Ansprechpartner
Dipl.-Ing. Alfred Schillert

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